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Kreis Olpe, 11. März 2019

Nach Sturmtief „Eberhard“

Update: Forst-Experten warnen vor Spaziergängen im Wald

Sturmtief Eberhard hat vereinzelt Bäume zum Umstürzen gebracht.
Sturmtief Eberhard hat vereinzelt Bäume zum Umstürzen gebracht.
Foto: Wolfgang Schneider
Kreis Olpe. Sturmtief „Eberhard“ ist am Sonntag, 10. März, über Nordrhein-Westfalen hinweg gezogen und hat in den Wäldern einigen Schaden hinterlassen. Ferdinand Funke, Vorsitzender des Waldbauernverbandes Kreis Olpe, warnt nun vor Spaziergängen in den angeschlagenen Wäldern. Zwei bis drei Wochen sollten Fußgänger den Wald vorerst meiden. Vorsicht ist vor allem am Mittwoch, 13. März, geboten: Ein weiterer Sturm ist angekündigt.

15.990 Festmeter Holz sind durch den Sturm am Sonntag in den Wäldern im Kreis Olpe gefallen. Das bestätigte Fachgebietsleiter Hoheit des Forstamtes Marc Muckenhaupt. Mit weiteren Regionen im Märkischen Kreis sind es 17.390 Festmeter. Zum Vergleich: Beim Sturm „Friederike“ im Januar 2018 waren es im gleichen Gebiet 18.855 Festmeter. 

Vor allem einzeln stehende Bäume seien im Wald umgefallen, so der Vorsitzende des Waldbauernverbandes  Olpe Ferdinand Funke. Gerade dort, wo die vom Borkenkäfer befallenen Bäume im letzten Jahr gefällt worden seien und nur vereinzelt Bäume übrig geblieben sind, habe der Sturm eine Angriffsfläche gehabt, erzählt der 69-Jährige. Versperrte Wege „Das umgefallene Holz muss jetzt schnell aufgearbeitet werden, ehe das Frühjahr kommt. Sonst läuft das trockene Holz am Boden Gefahr, vom Käfer befallen zu werden“, sagt Funke. Es ist also mit vielen Waldarbeiten in den nächsten Tagen und Wochen zu rechnen.

Vereinzelte Bäume würden ebenfalls Wege versperren, die eigentlich zum Abtransport der im letzten Herbst gefällten vom Borkenkäfer befallenen Bäumen dienen sollen. Auch diese müssten den Wald noch vor dem Frühling verlassen, erklärt Funke mit eigenem Betrieb in Serkenrode. Wald zwei bis drei Wochen meiden Für Spaziergänger sei der Wald noch nicht wieder sicher, warnt Funke: „Spaziergänger sollten den Wald in den nächsten zwei bis drei Wochen möglichst meiden. Bäume wurden angeschoben, das heißt ihre Wurzeln wurden gelockert. Auch große Äste können noch locker in den Baumkronen liegen“, betont der stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands.
Ein Artikel von Sina Schneider

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