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Kreis Olpe, 04.01.2021

Vorbereitung aufs Wochenende

Polizei und Ordnungsamt rechnen mit erneutem Ansturm auf Skiregionen

So sah die B55 zwischen Oberveischede und Olpe am Sonntagnachmittag aus.
So sah die B55 zwischen Oberveischede und Olpe am Sonntagnachmittag aus.
privat
Kreis Olpe. Der Touristen-Ansturm auf die Ski- und Schneegebiete im Kreis Olpe könnte auch in den kommenden Tagen erneut drohen. Damit rechnen das Ordnungsamt und die Kreispolizeibehörde Olpe. Sie wollen sich vor allem auf das nächste Wochenende vorbereiten.

Zugeparkte Straßen, volle Parkplätze und Menschen, die in den Schnee wollen: Szenen, die vor allem am Samstag und Sonntag, 2./3. Januar rund um den Fahlenscheid zu sehen waren (LokalPlus berichtete). Auch an der Hohen Bracht und im kleinen Ort Schmellenberg herrschte ein hohes Aufkommen aus dem Rheinland und Ruhrgebiet.

„In den kommenden Tagen ist mit weiterem Schneefall zu rechnen. Um einem möglichen, erneuten Chaos vorzubeugen, müssen Maßnahmen her“, sagt Polizeipressesprecher Michael Klein. Wie diese konkret aussehen, müsse in Zusammenarbeit mit Ordnungsamt abgestimmt werden.

„Müssen uns darauf einstellen“

„Es kann sein, dass es heute ruhig ist und morgen schon wieder voll. Prognosen sind schwierig, aber wir müssen uns darauf einstellen“, so Klein. Mögliche Optionen seien Straßensperrungen.


Auch Thomas Feldmann vom Ordnungsamt der Stadt Olpe glaubt, dass in den nächsten Tagen erneut viele Ausflügler anreisen. Welche Maßnahmen getroffen werden, soll sich noch entscheiden. „Es ist schwierig. Wir müssen sehen, wie es sich entwickelt“, so der Leiter. Denn unter der Woche Straßen zu sperren, sei wegen des Berufsverkehrs schwierig. Rettungswege und Straßen seien laut Feldmann zu jeder Zeit passierbar gewesen. Die Menschen hätten auf der K 18 weit am Fahrbahnrand geparkt.

Sicherheit gewährleisten

Michael Klein erklärt, dass Corona sicherlich ein Thema angesichts der vielen Personen sei. „Aber“, so betont Klein, „unser Hauptblickwinkel liegt auf der Sicherheit der Menschen.“ An der B 55, einer Hauptverkehrsstraße mit fließendem Verkehr, parken die Autos, Kinder steigen aus und laufen auf die Straße – das Szenario wolle sich keiner vorstellen. "Genau darum machen wir uns Sorgen“, mahnt Klein.

Dass sich große Gruppen bilden und die Abstandsregeln nicht eingehalten werden, konnte das Lennestädter Ordnungsamt an der Hohen Bracht kaum beobachten. Sarah Bertram berichtet, dass die vollen Parkplätze und Straßen zum Problem werden könnten und Rettungswagen möglicherweise nicht mehr durchkämen. So sei es in Schmellernberg am Sonntag ziemlich eng geworden.


Die Hohe Bracht behalte man weiterhin im Auge. „Finale Entscheidungen, wie wir agieren, werden noch besprochen. Fest steht aber, dass wir am Wochenende wieder parat stehen.“

Auch an der Hohen Bracht war der Parkplatz früh von Besuchern gefüllt.

„Wir alle versuchen seit Tagen klarzumachen, dass die Menschen bitte zu Hause bleiben sollen. Jeder bekommt die Botschaft mit“, so Michael Klein. Aber trotzdem setzen sich die Menschen in ihre Autos und trotzen den Anordnungen. Das Verhalten sorgt bei Behörden und auch vielen Anwohnern für Unverständnis.

Ein Artikel von Christine Schmidt

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