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Kreis Olpe, 18. Januar 2018

Telefone laufen heiß: Die Sorge vor dem Sturm

Orkan Friederike: Fast alle Schulen im Kreis Olpe stellen den Unterricht ein

UPDATE: Fast alle Schulen im Kreis wegen Orkanwarnung geschlossen
Symbolfoto: Prillwitz
Kreis Olpe. Unsicherheit bei Eltern, Überlegungen in den Schulen, bei Städten und Gemeinden laufen die Telefone heiß: Wegen des angekündigten Orkans Friederike weiß im Kreis Olpe niemand so recht, ob das Kind in die Schule geschickt werden soll bzw. ob der Unterricht wieder abgesagt wird. LokalPlus hat im Kreis Olpe bei Städten und Gemeinden nachgefragt: Was wurde beschlossen?

Olpe: Bis zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: 10 Uhr) wurden laut Stadtverwaltung keine Schulen offiziell geschlossen. Es liegt im Ermessen der Eltern, die Kinder in die Schule zu schicken bzw. abzuholen.

Nachtrag: Ein Leser hat uns informiert, dass der Unterricht an der Michael-Ende-Schule in Olpe am heutigen Donnerstag, 18. Januar, ausfällt. Darüber wurden die Eltern bereits am Mittwochabend, 17. Januar, informiert. 

Wenden: Sowohl im Schulzentrum Wenden als auch im Grundschulverbund Wendener Land (Wenden und Rothemühle) und in den Grundschulen Gerlingen und Hünsborn sollen die Kinder wenn möglich nach der vierten Stunde nach Hause gebracht werden. Die Verkehrsbetriebe sind informiert, die Eltern ebenfalls.

Drolshagen: Der Unterricht an den Grundschulen fällt aus, die Betreuung ist gewährleistet.

Lennestadt: Um 9.30 Uhr wurde beschlossen, dass alle Grundschulen die Eltern kontaktieren, damit die Kinder abgeholt bzw. nach Hause geschickt werden. Die Betreuung ist gewährleistet. Die Verkehrsbetriebe haben laut Petra Peschke-Göbel von der Stadt Lennestadt mitgeteilt, dass bislang nicht über die Einstellung des Busverkehrs entschieden wurde. Die Wetterlage wird weiterhin beobachtet.

Auch das Gymnasium Maria Königin, das Gymnasium der Stadt Lennestadt und die Realschule in Grevenbrück informieren derzeit die Eltern, dass die Kinder nach Hause geschickt bzw. abgeholt werden.

Die Kinder der Sekundarschule Hundem-Lenne, Standort Meggen, sind bereits alle wieder - dank der Unterstützung vieler Lehrer und Eltern - in ihr häusliches Umfeld zurückgekehrt.

Kirchhundem: In der Gemeinde Kirchhundem schließen sämtliche Schulen nach der vierten Stunde. Während die Sekundarschule Hundem Lenne, Standort Kirchhundem, die Schüler schon nach Hause schickt, werden die Kinder der Grundschulen in Kirchhundem und Welschen Ennest nach der vierten Stunde entlassen – bis dahin fahren noch die Busse, danach wird der Busverkehr eingestellt. Da in der Grundschule in Heinsberg nur wenige Kinder erschienen waren, wurde auch dort schnell entschieden, den Unterricht zu beenden. Die Betreuung in den Schulen ist gewährleistet, bis die Kinder abgeholt werden können.

Attendorn: Schon am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr hat die Stadt Attendorn die Eltern der städtischen Grundschulen und der Hanseschule informiert, dass die Schulen am Donnerstag geschlossen bleiben. Das Rivius-Gymnasium und die St.-Ursula-Schulen hatten zu dem Zeitpunkt noch bekannt gegeben, dass es im Ermessen der Eltern liege, die Kinder zu schicken oder nicht.

Finnentrop: Sowohl in der Gesamtschule Finnentrop als auch im Grundschulverbund Finnentrop/Rönkhausen/Bamenohl wird der Schulbetrieb vorzeitig eingestellt. Die Betreuung ist gewährleitstet. Laut Gemeinde Finnentrop verhält es sich so auch in den Grundschulen in Fretter und Schönholthausen.

Aktuelle Änderungen oder Ergänzungen geben wir, sobald sie uns mitgeteilt werden, sofort bei LokalPlus bekannt!
Ein Artikel von Kerstin Sauer

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