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Kreis Olpe, Kreis Olpe/Lennestadt, 21. Oktober 2015

1. „Sauerländer Filmfestival“ wird kurzfristig auf Mai 2016 verschoben / Geänderte Richtlinien

Neuer Termin für die Premiere

Filmfestival auf Mai 2016 verschoben
Foto: Sven Prillwitz
Die Premiere des 1. „Sauerländer Filmfestivals“ verschiebt sich um mehrere Monate: Statt wie ursprünglich geplant am kommenden Samstag, 24. Oktober, soll die Endrunde des Wettbewerbs für kreative Kurzfilme nun voraussichtlich im Mai 2016 stattfinden. Die kurzfristige Terminänderung begründet Organisatorin Gaby Selbach damit, dass zu wenig Filme eingereicht worden seien. Nun sollen die Kriterien für die Teilnahme verändert werden.

Kurzfilme mit einer Länge von maximal drei Minuten in den Rubriken „Sport/Freizeit“, „Commercials“ und „Young Generation“, gerne gefilmt mit der Smartphone-Kamera. Mit diesen Vorgaben hatte Selbach das Filmfestival für das gesamte Sauerland im Sommer ins Leben gerufen und die Frist für das Einsenden der Filme kürzlich noch einmal verlängert. Allerdings habe sich vor allem die Zeitvorgabe als problematisch erwiesen. „Es gab einige Interessenten, die gesagt haben, dass drei Minuten für sie einfach zu kurz sind und sie deswegen nicht teilnehmen können oder wollen“, so Selbach.

Nach Rücksprache mit einem befreundeten Medienwissenschaftler habe sie sich dazu entschieden, das Festival zu verschieben und die Richtlinien zu ändern. So sollen Filme mit einer Länge von bis zu zehn Minuten zugelassen und eventuell auch die Kategorien erweitert werden. Über die Änderungen informiert Selbach auf der Homepage des Filmfestivals, die hier zu finden ist. Rahmen der Preisverleihung bleibt unverändert An dem Rahmen der Preisverleihung soll sich hingegen nichts ändern: Die besten, von einer Vorprüfungskommission ausgewählten Kurzfilme jeder Kategorie sollen im Mai kommenden Jahres im Galileo Park in Lennestadt-Meggen öffentlich auf einer großen Leinwand vorgeführt werden. Eine fachkundige Jury entscheidet dann über die Gewinner jeder Rubrik, die sich nicht nur über die „Goldene Forelle“, sondern auch über Sachpreise freuen dürfen, die sich um das Filmgeschäft drehen.

Der Jury sollen unter anderem Schauspieler Markus Knüfken und der aus dem Fernsehen bekannte Tänzer Emil Kusmirek angehören. „Beide haben zugesagt, auch im kommenden Jahr dabei zu sein, sollte es der Terminplan zulassen“, sagt Selbach. Auch Sponsoren, das WOLL-Magazin, der Galileo Park und alle Helfer hätten für die kurzfristige Terminverschiebung Verständnis und seien weiter mit an der Bord. Das gelte auch für diejenigen, die ihre Kurzfilme bereits eingeschickt haben. „Das ist ein tolles Signal und eine Bestätigung für das Filmfestival“, freut sich Selbach über die Unterstützung.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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