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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 8. August 2016

„An Demenz Erkrankte brauchen Menschen, die ihnen Orientierung geben können"

Netzwerk Demenz trifft sich mit Bürgermeistern

Treffen im Kreishaus (vordere Reihe von links nach rechts):Simone Glasbrenner – AGIL Drolshagen, Gabi Hoffmann – Seniorenbetreuung Hoffmann »Alte Schule« Wenden, Bernd Clemens BM Wenden, Peter Weber BM Olpe, Uli Berghof BM Drolshagen, Charlotte Boes – Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen;(hintere Reihe von links nach rechts):Michaela Schmidt - Caritas-Zentrum Olpe/ Tagespflege, Gisela Haßler – Kreis Olpe, Pflegeberatung/Pflegestützpunkte im Kreis Olpe, Birgit Lippemeier – DRK Mehrgenerationenhaus, Tanja Antekeuer-Maiworm – AGIL Olpe.
Treffen im Kreishaus (vordere Reihe von links nach rechts):Simone Glasbrenner – AGIL Drolshagen, Gabi Hoffmann – Seniorenbetreuung Hoffmann »Alte Schule« Wenden, Bernd Clemens BM Wenden, Peter Weber BM Olpe, Uli Berghof BM Drolshagen, Charlotte Boes – Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen;(hintere Reihe von links nach rechts):Michaela Schmidt - Caritas-Zentrum Olpe/ Tagespflege, Gisela Haßler – Kreis Olpe, Pflegeberatung/Pflegestützpunkte im Kreis Olpe, Birgit Lippemeier – DRK Mehrgenerationenhaus, Tanja Antekeuer-Maiworm – AGIL Olpe.
Foto: Kreis Olpe
Vertreter des „Netzwerks Demenz Region Olpe Drolshagen Wenden“ trafen sich kürzlich zum Gedankenaustausch mit den Bürgermeistern der Kommunen, Peter Weber, Ulrich Berghof und Bernd Clemens. Das Ziel des Gespräches war es, die Bürgermeister für das Thema Demenz und die Situation der Betroffenen und ihres Umfeldes zu sensibilisieren.

„Auf dem Weg zu einer demenzfreundlichen Kommune müssen wir uns darum bemühen“, so Gisela Haßlervon der Pflegeberatung des Kreises Olpe,„eine ausreichende Betreuung Betroffener sicherzustellen und für eine gesellschaftliche Teilhabe beispielsweise in Vereinen, Kirchengemeinden oderbei kulturellen Veranstaltungen zu sorgen.“

„Dazu müssen wir sowohl die Barrieren in den Köpfen der Menschen als auch auf den Straßen abbauen“, ergänzt Charlotte Boes vom Demenz-Servicezentrum Region Südwestfalen im Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V.. „An Demenz Erkrankte brauchen Menschen, die ihnen Orientierung geben können, wenn sie den Weg nicht nach Hause finden, wenn sie mit dem Taxi zum Arzt fahren müssen oder einkaufen gehen. Hier müssen Barrieren abgebaut werden, damit Betroffene möglichst lange zu Hause leben können.“ Arbeit soll in Räten vorgestellt werden Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass das Ziel einer demenzfreundlichen Kommune nicht von heute auf morgen zu erreichen sei. Man wolle jedoch gemeinsam daran mitwirken, Ängste und Tabus in der Bevölkerung abzubauen, neue Partner zur Mitarbeit im Netzwerk zu gewinnen und Hilfestrukturen zu verbessern.

Die Bürgermeister schlugen zudem vor, dem Netzwerk Demenz Gelegenheit zu geben, seine erfolgreiche Arbeit in den Räten der drei Kommunen vorzustellen. (LP)

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