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Kreis Olpe, 25. Mai 2017

Mutter Teresa Fotoausstellung im Kreishaus

Landrat Frank Beckehoff (4. von links) und Pfarrer Reinhard Lenz (5. von links) eröffneten mit KAB-Mitgliedern die Mutter-Teresa-Ausstellung im Kreishaus.
Landrat Frank Beckehoff (4. von links) und Pfarrer Reinhard Lenz (5. von links) eröffneten mit KAB-Mitgliedern die Mutter-Teresa-Ausstellung im Kreishaus.
Foto: Kreis Olpe
Olpe. Landrat Frank Beckehoff und Pfarrer Reinhard Lenz, der Präses des Bezirksverbandes Olpe-Siegen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, eröffneten jetzt im Foyer des Kreishauses in Olpe eine Fotoausstellung über Mutter Teresa. Unter dem Titel "Spiritualität in Bild und Text" erinnert das Internationale Katholische Missionswerk missio an die „Ikone der Nächstenliebe“.

Die Aufnahmen des Fotografen Karl-Heinz Melters, der als einer von Wenigen Mutter Teresa und ihre Mitschwestern fotografieren durfte, zeigen einzigartige Momentaufnahmen von Menschen und Situationen aus dem Leben der Ordensfrau und ihrer Mitschwestern. Ergänzt werden die Bilder durch Gebetstexte von Mutter Teresa, die dazu einladen, der spirituellen Kraft der Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe nachzuspüren.

Die acht Roll-Ups können bis zum 7. Juni während der Öffnungszeiten des Kreishauses angesehen werden. Weitere Informationen zum Thema gibt es auch auf der Website von missio. Mutter Teresa, die bürgerlich Agnes Gonxha Bojaxhiu hieß, wurde 1910 im heutigen Skopje (Mazedonien), geboren. Mit 18 Jahren trat sie dem Orden der Loreto-Schwestern bei, der sie als Missionarin nach Indien schickte. Sie arbeitete mehrere Jahre als Lehrerin und als Direktorin in einer Schule in Kalkutta. Mutter Teresa gründet 1950 GemeinschaftErschüttert von der Armut im nahe gelegenen Elendsviertel verließ sie 1948 ihre Gemeinschaft, um sich um die Menschen im Slum zu kümmern. Zwei Jahre später gründete Mutter Teresa zusammen mit anderen Frauen, die sich ihr angeschlossen hatten, die Gemeinschaft der „Missionarinnen der Nächstenliebe“.

Für ihr Wirken wurde Mutter Teresa unter anderem 1979 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeich­net. Als Mutter Teresa 1997 in Kalkutta starb, galt sie weltweit als Symbol für gelebte christliche Nächstenliebe. Am 4. September 2016 hat Papst Franziskus Mutter Teresa von Kalkutta heiliggesprochen.
(LP)

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