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Kreis Olpe, 12. März 2018

Nachfrage nach Kursen im Kreis Olpe steigt

Malteser suchen dringend Erste-Hilfe-Ausbilder

Ein Beispiel für einen Erste-Hilfe-Kurs bei den Maltesern - neue Ausbilder werden dringend gesucht.
Ein Beispiel für einen Erste-Hilfe-Kurs bei den Maltesern - neue Ausbilder werden dringend gesucht.
Foto: Malteser/Schulze
Olpe. Die Nachfrage nach Erste-Hilfe Kursen im Kreis Olpe wird immer größer. Daher sucht der  Maltester Hilfsdienst dringend Erste-Hilfe-Ausbilder.

Die Ausbilder für die Erste-Hilfe-Kurse leisten einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft, für den man zudem noch vergütet wird. „Die Erste-Hilfe-Kurse der Malteser sind so gut besucht wie seit Langem nicht mehr. Damit diese Nachfrage bedient werden kann, suchen wir aktuell dringend Ausbilder.“ Johanna Jahnke weiß, wovon sie spricht. Seit sechs Jahren ist sie Leiterin Ausbildung bei den Maltesern in Olpe. Und sie kennt gleich mehrere Gründe, sich für eine Qualifizierung zum Erste-Hilfe-Ausbilder zu entscheiden. Spaß am Unterrichten „Mir macht es einfach Spaß, wenn ich Menschen medizinisches Fachwissen beibringen kann. Sie sind dann in der Lage, in Notfallsituationen angemessen und sicher zu reagieren.“ Persönlich könne man sehr viel aus dieser Tätigkeit ziehen. Aber es gebe auch praktische Gründe: „Ein Großteil der Notfallsituationen geschieht zu Hause.“ Betroffen sind dann oftmals Menschen aus dem persönlichen Umfeld: Familie, Freunde und Bekannte. Durch die Qualifizierung zum Ausbilder bleibt man fit in der Erstversorgung und kann im Ernstfall das Wissen schnell abrufen – und handeln.

Die Rahmendaten: Die Ausbildung dauert vier bis sechs Monate, beginnend natürlich mit einem Erste-Hilfe-Kurs. Mehrere Module zum medizinischen Fachwissen folgen. Und diese sind fundiert, berichtet Johanna Jahnke: „Damit die Ausbilder immer kompetent auf Fragen eingehen können, bekommen sie mehr vermittelt, als in den Kursen auf dem Lehrplan steht.“ Seminare Zur Ausbildung gehören auch Seminare der Malteserschulen in Dortmund, Aachen und Bonn, in denen die didaktischen und methodischen Kenntnisse vermittelt werden. „Das sind Softskills, die man im Berufsleben immer gut gebrauchen kann“, sagt Johanna Jahnke.

Auch im praktischen Teil der Ausbildung springt man nicht ins kalte Wasser: Los geht es mit Hospitationen in Erste-Hilfe-Kursen, später wird man als Assistent an die Tätigkeit herangeführt. Am Schluss gibt es noch eine begleitete Durchführung. Dabei gibt der angehende Ausbilder seinen ersten Erste-Hilfe-Kurs selbständig und hat für mögliche Fragen während des ganzen Kurses einen Praxisanleiter dabei, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht und abschließend ein Feedback gibt. Zeit selber einteilen Wieviel Zeit man mitbringen muss? „Das ist frei einteilbar. Jeder gibt so viele Kurse, wie er möchte.“ Drei Kurse pro Jahr sollten es aber schon sein, damit man seinen Ausbilderschein behalten darf. Wer am Ball bleibt und sich weiter qualifizieren möchte, dem stehen vielfältige Aufbaukurse offen – beispielsweise zu Sportunfällen oder Erster Hilfe bei Kindern und Säuglingen. „Gerade für werdende Eltern sicher eine interessante Qualifikation.“

Interessierte melden sich bei Johanna Jahnke unter Tel. 0176/ 242 99 453 oder per E-Mail: j.jahnke@malteser-olpe.
(LP)

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