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Kreis Olpe, 01. Januar 2018

Kulturrucksack NRW: Erstes Jahr im Kreis Olpe erfolgreich beendet

Die Fotoaktion mit Ausstellung des kjk-Hauses war eine Aktion des Kulturrucksacks NRW.
Die Fotoaktion mit Ausstellung des kjk-Hauses war eine Aktion des Kulturrucksacks NRW.
Foto: Christine Schmidt
Kreis Olpe. Unter dem Motto „Hier komm‘ ich – alles bleibt anders!“ konnten im vergangenen Jahr mit dem Landesprogramm Kulturrucksack NRW alle sieben Kommunen im Kreis Olpe vielfältige Projekte für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren verwirklichen. Die Ergebnisse des ersten Kulturrucksackjahrs wurden bei einer Abschlussveranstaltung am 25. November in der OT Grevenbrück präsentiert.

Der Abschlusstag begann mit einer „Roadshow“. Mit dem Bus startete die Rundreise durch den Kreis Olpe zu allen Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Projektteilnehmer durften so einen Querschnitt der Arbeit vor Ort und der Angebote des Kulturrucksacks erleben.

Das Lorenz-Jäger-Haus in Olpe zeigte zu Beginn einen Ausschnitt des in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler Michael Heuel selbst entwickelten Theaterstücks „Kalberschnacke“. „Weg der Rechte“Dann ging die Fahrt weiter nach Attendorn. Dort begrüßte Bürgermeister Pospischil die Gruppe und die beiden Künstler Marlies und Jan Backhaus. Die Jugendlichen erklärten dort den „Weg der Rechte“, welcher eindrucksvoll in der Wasserstraße und um das Südsauerlandmuseum mit Schildern ausgewiesen war. Später sollen diese mit Kinderwünschen kreierten Straßenschilder auf den Wällen installiert werden.

Das kjk-Haus Finnentrop zeigte ein Fotoprojekt, bei dem Kinder und Senioren ihr Lieblingsspielzeug zum Thema „Unsere Jugend – früher und heute“ in Szene setzten. Die Zusammenarbeit mit einem Seniorenheim vor Ort und das Miteinander der Generationen hatte ein enorm positives Echo.

Letzter Aktionsort war die OT Grevenbrück. Hier wurde die Vielfalt der Einzelprojekte deutlich. In den Ausstellungsräumen konnten zunächst alle Kinder und Jugendliche und später auch deren Eltern bewundern, welche Projekte über das Jahr stattgefunden haben.

Die OT Grevenbrück selbst suchte in den letzten Monaten mehrere Ortschaften mit den Künstlerinnen Simone Hoffmann und Sabine Wagner auf, um mit den Jugendlichen vor Ort Foto- und Kunstprojekte durchzuführen. Die Arbeiten wurden am Abschlusstag anschaulich präsentiert. Workshops im "NewKomma"Das „NewKomma“ Altenhundem war mit verschiedenen Workshops wie HipHop, Tanz sowie Style & Fashion aktiv. Darüber hinaus bot eine Hennamalerin den Besuchern ihre Künste an. Die KOT Kirchhundem zeigte den selbstgedrehten Krimi „Teens der KOT Kirchhundem auf Gaunerjagd“. Am Stand der KOT Drolshagen konnten die Besucher Informationen zum Drohnenprojekt „ICH und Drolshagen“ erhalten und physikalische Experimente ausprobieren.
Hintergrund und Kontakt:
Der Kulturrucksack NRW ist ein Programm, das durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert wird. Es unterstützt Städte und Gemeinden darin, speziell für 10- bis 14jährige neue attraktive, altersgemäße Kulturangebote anzubieten. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung NRWs als „Kinder- und Jugendkulturland“.

Seit der ersten Ausschreibung des Landesförderprogramms 2011 wuchs der Kulturrucksack kontinuierlich. Inzwischen sind 71 Standorte mit insgesamt 220 Städten und Gemeinden in ganz NRW beteiligt.

Weitere Informationen beim Kreis Olpe, Fachdienst Schulen, Sport und Kultur, Bärbel Haustein, Tel. 0 27 61/8 15 26 oder unter www.kulturrucksack.nrw.de.
(LP)

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