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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 31. August 2015

Impfempfehlungen für Schüler der neunten Klassen

Kreis überprüft Impfbücher

Einige Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, die zum Thema
Einige Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes, die zum Thema "Impfen" beraten: (v.l.) Janine Pfeiffer, Tanja Schürholz, Seriban Horn, Sabine Lenz, Monika Berndt und Melanie Ohms.
Foto: Kreis Olpe
Der Fachdienst Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Olpe wird in den kommenden Wochen in den Klassen 9 aller weiterführenden Schulen im Kreis zum Thema „Impfen“ beraten.

Die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes überprüfen dabei anhand des Impfausweises den Impfstatus der Jugendlichen und erstellen eine schriftliche, individuelle Impfempfehlung. Daraus geht hervor, welche Impflücken bestehen und gegen welche Infektionskrankheiten geimpft werden sollte bzw. wann Impfungen aufgefrischt werden sollten. Diese Empfehlung richtet sich nach den Vorgaben der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut. Wichtige Prävention Schutzimpfungen gehören zu den wirksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen der Medizin und sind unverzichtbar für eine umfassende Gesundheitsvorsorge. In den vergangenen Jahrzehnten hat diese Form der Prävention große Erfolge bei der Bekämpfung gefährlicher Infektionskrankheiten erzielt.

„Diese Erfolge haben allerdings auch dazu geführt, dass sich heute viele Menschen in trügerischer Sicherheit wiegen und die Chance nicht nutzen, sich selbst und andere durch Impfungen vor schweren Erkrankungen zu schützen“, heißt es in der Pressemitteilung des Kreises Olpe. Status kontrollieren Deshalb sei es wichtig, regelmäßig den Impfstatus zu überprüfen und den Impfschutz bei Bedarf aufzufrischen. Mit der Aktion will der Kreis Olpe Eltern und Schüler für die Thematik sensibilisieren.

Zu den Überprüfungsterminen, die von den Schulen angekündigt werden, sollte daher der Impfausweis mitgebracht werden. Eine Impfung durch das Gesundheitsamt erfolgt bei dieser Überprüfung nicht.

Konkrete Fragen zu den empfohlenen Impfungen können dann von den Jugendlichen bzw. ihren Eltern mit dem jeweiligen Haus- oder Kinder- und Jugendarzt abgeklärt werden.
(LP)

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