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Kreis Olpe, 12. April 2017

Mehrere gehetzte und getötete Rehe

Kreis Olpe: Hunde sollten im Wald angeleint werden

Einer von mehreren Fällen im Kreisgebiet: ein durch freilaufende Hunde getötetes Reh.
Einer von mehreren Fällen im Kreisgebiet: ein durch freilaufende Hunde getötetes Reh.
Foto: privat
Kreis Olpe. Hunde im Wald an die Leine – und zwar freiwillig: Diesen Appell richtet der Kreis Olpe an Hundehalter, nachdem „in jüngster Zeit mehrfach“ Rehe gehetzt, verletzt und getötet worden seien durch freilaufende und nicht mehr zu kontrollierende Hunde.
„Die in Panik flüchtenden Tiere verendeten oder mussten von Jägern von ihren Leiden, die ihnen beißende Hunde zugefügt hatten, erlöst werden“, heißt es in einer am Mittwochnachmittag, 12. April, veröffentlichten Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Zwar gelte auf Wald- und Wirtschaftswegen grundsätzlich kein Leinenzwang. Dennoch habe ein Hundehalter dafür Sorge zu tragen, dass sein Vierbeiner ihm gehorcht. Geht der Jagdtrieb mit dem Hund durch, müsse das Tier angeleint werden – auch aus Rücksicht auf das Wild. Diesen Appell unterstützt auch die Untere Jagdbehörde des Kreises Olpe.

„Dem eigenen Hund das Vergnügen des Freilaufens zu gönnen, aber nicht das Wohl der in freier Wildbahn lebenden Tiere zu achten, ist schlicht und einfach verantwortungslos“, sagt Otmar Schuhen, Leiter des Fachdienstes Ordnung der Kreisverwaltung. „Im Übrigen werden Halter von wildernden Hunden zur Rechenschaft gezogen. Hinweise auf wildernde Hunde und ihre Besitzer sollten daher an die Polizei oder die Untere Jagdbehörde gegeben werden.“
(LP)

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