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Kreis Olpe, 20. März 2020

Ruf nach Ausgangssperre wird lauter

Knochenjob im Supermarkt: „Es gibt leider noch viel zu viele Menschen ohne Hirn“

Knochenjob im Supermarkt: „Es gibt leider noch zu viele Menschen ohne Hirn“
Symbolfoto: Pixabay
Kreis Olpe. Das Verhalten vieler Mitmenschen in den Supermärkten ist eines der Gesprächsthemen in diesen Tagen. Egoistische Hamsterkäufe, fehlender Abstand – das Personal in den Geschäften hat es wahrlich nicht leicht.

Eine Verkäuferin in einem Olper Markt schreibt in einer Mail an LokalPlus: „Es gibt leider noch viel zu viele Menschen ohne Hirn. Trotz aller möglichen Vorkehrungen, die wir getätigt haben (Desinfektionsmittel im Eingang, Abstände geklebt an den Kassen und vor Bedienungstheken), haben es immer noch nicht alle verstanden.

Einige vernünftige Menschen gehen mit der Situation korrekt um. Viele aber leider noch nicht. Schön die ganzen privaten Kontakte vermeiden, aber im Supermarkt sind alle da. Es ist für uns selbstverständlich, die Versorgung aufrecht zu erhalten.Sturheit, Verbohrtheit, UneinsichtigkeitWenn wir jedoch durch die Sturheit, Verbohrtheit und Uneinsichtigkeit einiger Menschen nichts tun können, sollen die sich doch mal alle fragen, wer dann noch im Laden Regale einräumt und kassiert. Wir sind keine Roboter, sondern auch Menschen und können erkranken.“

In der Facebook-Gruppe „Du bist aus der Kreisstadt Olpe“ schildert eine Verkäuferin eines Olper Marktes ein positives Erlebnis: „Im Namen der Mitarbeiter möchte ich mich herzlich bei der Kundin bedanken, die für uns eine Packung merci an der Info abgegeben hat. Auch ein Dank an all die Kunden, die uns mit Verständnis in dieser Situation begegnen. Wir arbeiten mittlerweile Tag und Nacht daran, den Laden am Laufen zu halten. Jeder Mitarbeiter gibt sein Bestes.“
Aber auch sie appelliert an die Kunden, vernünftig zu sein und die nötigen Regeln einzuhalten: „Wir wünschen uns, dass alle Kunden die Hygienemaßnahmen ernst nehmen. Haltet Abstand voneinander, eure Gesundheit wird es euch danken. Und bitte haltet euch an die Höchstabgabemengen an den Regalen. Wir wollen niemanden damit ärgern, wir möchten lediglich, das jeder die Chance erhält, Produkte wie Toilettenpapier und Mehl zu erhalten.“

Ein weiteres Ärgernis in diesen Tagen ist das unvernünftige Verhalten vieler Mitmenschen, die trotz eindringlicher Warnungen die gebotene Distanz nicht einhalten und/oder sich in Gruppen in der Öffentlichkeit treffen. Ein LokalPlus-Leser aus Wenden schreibt:
Erschreckendes Verhalten„Ich bin gestern ca. drei Stunden durch die Gemeinde Wenden mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Es ist erschreckend, wie viele Mitbürger sich nicht an die Vorgaben halten. Man sieht, wie Familien ihre Kinder zusammen spielen lassen, Ältere mit ihren Enkeln, mehrere Wohnmobile in Wenden unter dem Rathaus zusammen stehen.

Man sieht Menschengruppen, Nachbarn viel zu nah zusammen, ja, selbst Menschen, die zusammen grillen. Leider wird dieses Verhalten alle treffen. Wie lange dauert es noch bis zur Ausgangssperre bei diesem dummen Verhalten?“
Ausgangssperre überfälligDas Thema Ausgangssperre beschäftigt viele Menschen. Das zeigt sich in Kommentaren zu LokalPlus-Artikeln auf unserer Facebook-Seite und in Postings in verschiedenen lokalen Gruppen. Und die überwältigende Mehrheit meint: Eine Ausgangssperre ist überfällig!
Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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