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Kreis Olpe, 06. Dezember 2018

Tag des Ehrenamtes

Kinderhospizverein begrüßt 1000. ehrenamtlichen Begleiter

Kinderhospizverein begrüßt 1000. ehrenamtlichen Begleiter
Foto: DKHV
Kreis Olpe. Kinder- und Jugendhospizarbeit, das ist menschliche Zuwendung und eine persönliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Krankheiten, die ihre Leben verkürzen. Ehrenamtliche Begleiter stehen für Gespräche zur Verfügung und begleiten zuhause. Sie geben im Deutschen Kinderhospizverein sowohl ihre Zeit als auch ihre Persönlichkeit in die Begleitung der Familien ein.

„Ein Ehrenamt zu übernehmen ist nicht nur eine Ehre, sondern für viele wird es auch Teil eines Lebensabschnittes. Sich für eine so wichtige Sache wie der Kinder- und Jugendhospizarbeit einzusetzen, das gibt etwas sehr Wertvolles, nämlich Sinn“, sagt Geschäftsführer Martin Gierse anlässlich des „Internationalen Tag des Ehrenamtes“.

Die ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeiter sind in ihrer anspruchsvollen Aufgabe nie allein. Als Teil eines großen Vereins stehen 1000 ehrenamtliche und über 130 hauptamtliche Mitarbeiter hinter ihnen. Sie werden kostenlos vom Deutschen Kinderhospizverein qualifiziert, in ihrer Arbeit fachlich begleitet und fortgebildet. Ehrenamtliche Mitarbeiter werden immer gesucht In diesem Jahr durfte der Verein mit Janik Junker den 1000 ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeiter begrüßen. Der 21-jährige Erzieher in Ausbildung hat den rund 100-stündigen Befähigungskurs abgeschlossen, der ihn auf seine Begleitungen vorbereitete.

„Ohne unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter geht es nicht. Wir sind davon überzeugt, dass ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit nur über das Ehrenamt erfolgen kann. Ein solches Amt und diese Arbeit ist unbezahlbar. Um den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung sowie ihrer Familien weiterhin langfristig das Versprechen geben zu können, an ihrer Seite zu sein, suchen wir stets Menschen mitten aus der Gesellschaft, die bereit sind sich langfristig zu engagieren. Dazu bedarf es keinerlei Vorqualifikationen“, sagt Martin Gierse. Die Mitarbeiter begleiten die Kinder und Familien 1000 Ehrenamtliche begleiten derzeit in weit über 20 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten des DKHV bundesweit Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Im Leben, im Sterben und darüber hinaus.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter hören zu, gehen mit den Kindern spazieren und spielen mit ihnen. Sie sind Gesprächspartner für Eltern, Geschwister und die Kinder. Krankheit, Trauer, Tod und Abschied sowie der Alltag mit einem erkrankten Kind haben so einen Ort.
(LP)

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