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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 25. Mai 2016

Jugendliche berichten bei LokalPlus

Katholikentag: Böse Überraschung in Leipzig

Katholikentag: Böse Überraschung in Leipzig
Mehr als 100 Schüler aus dem Kreis Olpe sind beim 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig. Die Jugendlichen berichten bei LokalPlus über ihre Erlebnisse.

Heute war es endlich soweit. Nachdem sich die meisten von uns typischerweise verspätet hatte und wir trotzdem noch die letzte Reihe im Bus in Anspruch nehmen konnten, konnte der Bus letztendlich losfahren. Unsere Bluetooth-Boxen wurden ganz schnell mit unseren Handys verbunden und los ging die Party. Schnell waren wir in Olpe, wo wir dann auf unsere Gleichgesinnten von der Franziskus-Schule trafen. Diese wurden mit schönem Gesang von uns begrüßt und nachdem jeder da war, sind wir das letzte, aber auch längste Stück der Fahrt nach Leipzig angegangen. Die Busfahrt war sehr amüsant, am Ende waren fast alle vom hinteren Teil des Busses heiser. Fr. Stadermann müsste uns da wahrscheinlich noch Gesangsunterricht geben, das kann bestimmt nicht schaden...
Nach sechs Stunden waren wir nun endlich ca. um 14:30 Uhr in Leipzig, an unserer Unterkunft für die erste Nacht, angekommen. Allerdings hat sich die deutliche Mehrheit dies etwas anders vorgestellt. Auf unseren Koffern saßen wir dann da, vom Bus verlassen und haben auf den Schlüssel für die ehemalige Schule gewartet. Ach ja, der Reinigungsdienst kam auch noch zu Besuch, da unser "Luxushotel" leider noch nicht geputzt worden war. Wie dem auch sei, wir durften unsere Bahntickets und den Rest an organisatorischen Dingen abholen und anschließend endlich in das Gebäude. Endlich, wobei sich manche doch fast dazu entschieden hätten, draußen zu übernachten. Für diese Nacht gibt es nämlich nicht viel Platz und die offenen Fenster haben anfangs auch nicht wirklich für Luftzufuhr gesorgt. Nachdem wir unsere Klamotten abgelegt hatten, hieß es Freizeit für uns. Die meisten haben es nach ein paar Komplikationen in der Straßenbahn dann letztendlich doch in die Innenstadt geschafft. Ist halt nicht so einfach, wenn man ein Dorfkind ist und sich mit solchen Systemen nicht so auskennt...
Um 18 Uhr ging es dann gemeinsam zum Abendessen im der Mensa vom Finanzamt, wo alle ehrenamtlichen und hungrigen Helfe mit einer großen Auswahl vom Buffet ihren Hunger stillen konnten. Hunger - und der Durst?
So ging der Abend zu Ende, wir haben die anderen Schüler näher kennengelernt und verstehen uns auf Anhieb sehr gut. Irgendwie müssen wir jetzt nur noch einschlafen, aber das funktioniert, wir sind schließlich vom Dorf.

Morgen gibt's dann um 8 Uhr Frühstück und dann findet der Umzug in eine andere Unterkunft statt, in die Sportoberschule, die auf jeden Fall vielversprechender sein soll. Der Tag war jedenfalls sehr witzig und wir alle freuen uns auf ein paar schöne, aber auch anstrengende Tage hier in Leipzig.

Gute Nacht und bis morgen!
-Sophia Geuecke, SUG-
(LP)

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