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Kreis Olpe, 16. Oktober 2020

Einschränkungen bei Feiern und Kontakten

„Es geht in diesen Tagen ums Ganze“ - Laschet verkündet strenge Regeln

Ministerpräsident Armin Laschet und Minister Karl-Josef Laumann nutzten die Pressekonferenz, um die Bevölkerung über den neuesten Stand der Corona-Einsckränkungen zu informieren.
Ministerpräsident Armin Laschet und Minister Karl-Josef Laumann nutzten die Pressekonferenz, um die Bevölkerung über den neuesten Stand der Corona-Einsckränkungen zu informieren.
Foto: wdr.de
Düsseldorf/Kreis Olpe. Ministerpräsident Armin Laschet und seine Minister machen sich wegen der hohen Corona-Infektionszahlen große Sorgen. In einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag, 16. Oktober, in Düsseldorf, stellten sie die neuen Regeln vor, die bereits ab Samstag, 17. Oktober, gelten.

„Es geht in diesen Tagen ums Ganze“, machte Armin Laschet den Ernst der Lage deutlich.  Er mahnte zu Vorsicht statt Sorglosigkeit, Solidarität statt Egoismus und Klarheit statt Unentschlossenheit. Angesichts der starken Ausbreitung des Virus sei der Punkt gekommen, „wo es entscheidend darauf ankommt, die Kontrolle über die Pandemie zu behalten“.Die Regeln für HotspotsOberste Priorität sei es nun, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen. Laschet: „Wir müssen alles tun, damit es nicht wieder zu einem flächendeckenden Lockdown kommt. Dazu sind dringliche Maßnahmen nötig.“

In allen Corona-Risikogebieten in NRW mit einem Inzidenzwert ab 50 – also auch im Kreis Olpe - gelten folgende Regeln:
  • Kontaktbeschränkung: In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.
  • Privatfeiern: Private Feiern aus besonderem Anlass (Hochzeiten, Ehejubiläen etc.) außerhalb einer Wohnung sind ab Montag, 19. Oktober, auf zehn Teilnehmer begrenzt. In Privatwohnungen gibt es keine festgeschriebene Höchstzahl. Hier gilt die „dringende Empfehlung“ der Landesregierung, „Kontakte im privaten Raum auf das äußerst Notwendige zu beschränken“.
  • Veranstaltungen: Bei Veranstaltungen gilt eine Höchstteilnehmerzahl von 100 Personen – egal ob drinnen oder draußen. Mit einer Sondergenehmigung und entsprechendem Hygiene- und Schutzkonzept sind bis zu 250 Teilnehmer erlaubt. Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz.
  • Sperrstunde: Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
Bereits ab einem Inzidenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt:
  • Städte und Gemeinden können eine Maskenpflicht in stark frequentierten Bereichen im Freien anordnen, zum Beispiel in Fußgängerzonen oder auf belebten Plätzen.
  • Eine Sperrstunde in der Gastronomie wird empfohlen.
  • Private Feiern im öffentlichen Raum sind auf maximal 25 Personen beschränkt.
  • Die Höchstteilnehmerzahl bei Veranstaltungen liegt bei 1.000 Teilnehmern.
  • Bundesligaspiele finden ohne Zuschauer als „Geisterspiele“ statt.
„Der Freizeitbereich muss eingeschränkt werden, um Schulen und Kitas offenzuhalten“, machte der Ministerpräsident deutlich. Dafür habe die Landesregierung einen Vierklang beschlossen, der das Handeln leiten soll:
- Kontakte reduzieren
- Kontaktverfolgung stärken
- Risikogruppen schützen
- Durchsetzung der Regeln forcieren
Quereinsteiger rekrutierenGesundheitsminister Karl-Josef Laumann bezeichnete es als wichtigste Maßnahme, Infektionskette zu identifizieren und zu durchbrechen. Dazu sei es wichtig, die Gesundheitsämter in den Corona-Hotspots personell zu stärken. Laumann und Laschet  versprachen Unterstützung durch Kräfte des Landes, der Bundeswehr und der Bundespolizei.

Auch Quereinsteiger sollen zum Einsatz kommen: Studenten, insbesondere mit medizinischem Fächerschwerpunkt, könnten beim Gesundheitsamt einspringen. Aber auch Reisekaufleute, die zur Zeit wenig zu tun hätten, könnten dort wichtige Aufgaben wie zum Beispiel den Telefondienst übernehmen.
Armin Laschet während der Pressekonferenz.
„Es ist wichtig, dass aus hohen Infektionszahlen keine hohen Krankheitszahlen werden“, sagte Laschet. Außerdem dürfe es nicht sein, dass Alte und Kranke wieder in die soziale Insolation geraten, wie das im Frühjahr der Fall gewesen sei.

Ob nach den Herbstferien wieder eine Maskenpflicht an den Schulen eingeführt wird, ist noch nicht entschieden. Darüber will die Landesregierung in der kommenden Woche beraten. Für Aussagen zu möglichen Einschränkungen bei Gottesdiensten zu Weihnachten sei es noch zu früh, sagte Laschet auf Nachfrage.
Ein Artikel von Adam Fox und Wolfgang Schneider

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