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Kreis Olpe, 01. Februar 2017

16 Kameraden der Feuerwehren Drolshagen und Olpe geschult

Erster Kreislehrgang für Sprechfunker

Die erfolgreichen Teilnehmer und der Lehrgangsleiter, Brandoberinspektor Thomas Hengstebeck (links).
Die erfolgreichen Teilnehmer und der Lehrgangsleiter, Brandoberinspektor Thomas Hengstebeck (links).
Foto: privat
Kreis Olpe. In einem Ausbildungslehrgang für Sprechfunker, speziell für die Schulung mit Digitalfunkgeräten, wurden kürzlich 16 Kameraden der Feuerwehr Drolshagen und der Feuerwehr Olpe in die neue Technik eingewiesen. Das ist der erste Kreislehrgang, der unter der Leitung von Brandoberinspektor Thomas Hengstebeck von der Feuerwehr Olpe durchgeführt wurde.

Für Einsatzkräfte ist es wichtig, dass sie die Grundlagen der neuen Gerätetechnik zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher beherrschen. Für die Feuerwehren im Kreis Olpe ist es lebenswichtig, immer eine gesicherte Kommunikation zu den Einsatzkräften zu haben, damit bei akuten Notfallsituationen alle erreicht werden können. 
Ein modernes Handfunkgerät der Feuerwehren.
Die alte analoge Technik hat da schon lange ausgedient. In der heutigen Zeit kann man nicht nur mit den digitalen Funkgeräten ein Funkgespräch durchführen: Auch GPS-Koordinaten für die Standortermittlung werden angezeigt. Außerdem können Textnachrichten versandt werden. In Einzelgesprächen, die wie ein Telefongespräch funktionieren, können sie untereinander wichtige Mitteilungen übermitteln. Zudem hat jedes Handgerät die gleiche Einstellmöglichkeit wie ein im Fahrzeug fest eingebautes Funkgerät. Höhere Akkuleistung und mehr BetriebssicherheitWas sich aber besonders verbessert hat, ist die Verständigung und die Betriebssicherheit der digitalen Funkgeräte. Ein solches ist auch in tiefergelegenen Gebäudeteilen eher erreichbar als ein analoges Funkgerät. Die Akkuleistung hält mindestens acht Stunden. 

„Der Lehrgang war ein großer Erfolg. In theoretischer Ausbildung wurden Themen wie Rechtsgrundlagen, die Handhabung und Bedienung der Funkgeräte, Physikalische Grundlagen und auch Kartenkunde vermittelt. Im praktischen Teil des Lehrgangs wurden der richtige Umgang und die einzuhaltenden Gesprächsabläufe mit den Funkgeräten geübt“, heißt es in der Presseerklärung der Feuerwehr. Teilnehmer mit BestleistungenAlle Teilnehmer haben die Ausbildung mit besonders guter Leistung absolviert. Für den Ausbilder Thomas Hengstebeck war das der erste Versuch, eine einheitliche Ausbildung im Kreis Olpe zu etablieren. Die zusätzlich benötigten Funkgeräte stellte die Feuerwehr der Kreisstadt Olpe bereit. Ein Wunsch der Lehrgangsteilnehmer war es, jährlich weitere Funkübungen in den Einheiten der Feuerwehren durchzuführen.
(LP)

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