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Kreis Olpe, 17. Oktober 2020

Kräuterwelt

Die Pflanze des Monats Oktober: der Wasserdost

Der Wasserdost ist die Pflanze des Monats Oktober.
Der Wasserdost ist die Pflanze des Monats Oktober.
Foto: Astrid Struck
Kreis Olpe. Der Wasserdost, auch Kunigundenkraut, Königundkraut, Wasserhanf, usw. genannt, begegnet einem häufig an Waldrändern und Lichtungen.

Er wird bis zu 150 cm hoch und ist mit seinen wunderschönen rosa bis weiß angehauchten Blütenkörbchen eine auffällige Pflanze, die von Juli bis in den Oktober hinein blüht. Verblüht bildet er weiße Haarkronen, die zur Zeit weit verbreitet sind.

Obwohl er so viele Namen hat, die auch auf seine Heilkraft hindeuten, ist er recht unbekannt. Da er wie Borretsch und Beinwell Pyrrolizidinalkaloide enthält, wird er in Bestimmungsbüchern als Giftpflanze geführt. Lang bekanntes Heilmittel Trotzdem ist er schon lange als Heilmittel bekannt. Der berühmte Arzt Tabernaemontanus berichtet in seinem Kräuterbuch im 18. Jahrhundert, dass Hirsche Kunigundenkraut fressen, wenn sie erkrankt sind.

Auch Pfarrer Künzle nennt ihn als besonders wertvoll bei Leber-, Milz- und Galleleiden, sowie bei Gelbsucht und Grippe. Außerdem sei er ein wirksames Mittel gegen Würmer, morgens und abends als Tee getrunken.

Auch die Indianer Nordamerikas verwendeten den indianischen Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) als Mittel gegen Fieber. Von ihnen erfuhren es die weißen Siedler und letztlich wurde er als Fiebermittel von englischen Botanikerärzten in Europa (wieder) eingeführt.
Inzwischen ist nachgewiesen, dass der Wasserdost ein wirksames Anti-Infektivum ist. Seine Inhaltstoffe helfen bei der Unterdrückung von Krankheitserregern, besonders von Viren. Dazu kommt eine antientzündliche Wirkung. Neueste Erkenntnisse der Universität Münster besagen, dass er eine starke Wirkung gegen Influenza-Viren vom Typ H1N1 (Schweinegrippe) besitzt. Weitere Einsatzmöglichkeiten werden zur Zeit verstärkt untersucht.

Insgesamt kann man sagen, dass der Wasserdost als heimisches Echinacea ein wirksames Mittel gegen Influenza ist, indem er das körpereigene Immunsystem stärkt und Abwehrzellen aktiviert. Zudem tötet er Bakterien bei Mischinfektionen, besonders die der Atemwege und lindert Muskel- und Gelenkschmerzen bei Grippe.

Anwendung: Das blühende Kraut wird als Tinktur verarbeitet, da das eine bessere Wirksamkeit als Tee hat.
Ein Artikel von Astrid Struck

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