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Kreis Olpe, Attendorn/Lennestadt/Kirchhundem, 11. Februar 2016

Sparkassen-Stiftung: 100.000 Euro Fördermittel für gemeinnützige Vereine

Dankeschön an Flüchtlingshelfer

Sparkassen-Stiftung unterstützt Flüchtlings-Hilfe
Symbolfoto: © simontk / Fotolia
Den zahlreichen in der Flüchtlingshilfe tätigen Vereinen in Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem winkt ein unerwarteter Geldsegen: Mit insgesamt 100.000 Euro will die Stiftung der Sparkasse für Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem gemeinnützige Vereine unterstützen, die einen Beitrag zur Aufnahme von Flüchtlingen, Integration und zur Willkommenskultur leisten. Die Trägerkommunen der Sparkasse sind aufgerufen, bis zum 15. Februar 2016 Projekte und Vereine für die Förderung vorzuschlagen. Mit einer Helferparty dankt die Sparkasse den ehrenamtlichen Mitarbeitern und den Vereinen für ihren Einsatz.

Die Hansestadt Attendorn, die Stadt Lennestadt und die Gemeinde Kirchhundem werden bis Montag, 15. Februar, gemeinnützige Vereine benennen, die sich in der Flüchtlingshilfe besonders hervorgetan haben und daher mit einer Förderung berücksichtigt werden sollen. Voraussetzung für die Bewilligung ist die Gemeinnützigkeit. Einzelpersonen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Der Vorstandsvorsitzende Heinz-Jörg Reichmann erklärte die Beweggründe der Sparkasse und ihrer Stiftung so: „Viele Vereine in der Region haben die Kommunen bei der Bewältigung der großen Aufgaben im Zuge der Flüchtlingshilfe tatkräftig unterstützt. Sie haben dabei Großes geleistet – uneigennützig und ohne Erwartung einer Gegenleistung. Wir sind aber der Meinung, dass diese wertvolle Arbeit förderungswürdig ist, und dass die Vereine dafür eine handfeste Anerkennung verdient haben“. Stärkung des regionalen Engagements Die Fördermittel sollen die Vereine in ihrem regionalen Engagement stärken und sie gleichzeitig dabei unterstützen, die Integration der Neuankömmlinge in der Region aktiv zu begleiten. Bernd Schablowski, Vorstandsmitglied der Sparkasse und Vorstandsvorsitzender der Stiftung: „Mit warmer Kleidung, drei Mahlzeiten am Tag und einem Dach über dem Kopf beginnt ein menschenwürdiges Leben in der neuen Heimat erst. Die größte Aufgabe, die Integration der Migranten in unsere Gesellschaft, steht noch bevor. Dabei sind wir weiter in hohem Maße auf das Ehrenamt angewiesen. Das unterstützen wir.“ Große Helferparty im März Der Dank der Sparkasse gilt auch den einzelnen Helfern. Im März veranstaltet das Kreditinstitut auf dem Gelände des Elspe Festivals eine große Helferparty. Eingeladen sind alle Mitglieder der bedachten Vereine und durch die Kommunen benannte Personen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagiert haben. Die Helfer erwarte ein buntes Programm, fröhliches Beisammensein und gutes Essen. Derzeit rechnen die Sparkasse und die Kommunen mit etwa 150 Teilnehmern.

Heinz-Jörg Reichmann appelliert an Vereine und Helfer, sich weiter nach Kräften zu engagieren. „Unsere Region ist wie kaum eine andere auf Zuwanderung angewiesen. Um die Chance, die sich aus der Flüchtlingskrise ergibt zu nutzen, braucht es aber einen langen Atem. Mit unserer Hilfe leisten wir einen kleinen Beitrag, dass den Vereinen die Puste nicht ausgeht“, so Reichmann. Sein Vorstandskollege Bernd Schablowski ergänzte: „Mit der Dankeschön-Party geben wir den Helfern Gelegenheit, sich eine Verschnaufpause zu gönnen, die erreichten Erfolge gebührend zu feiern und einmal tief durchzuatmen.“ (LP)

Bildergalerie: Dankeschön an Flüchtlingshelfer