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Kreis Olpe, 29. Juli 2020

Tourismus vor der Haustür

Camping-Boom im Kreis Olpe: Corona sorgt für volle Plätze

Lorena Feldmann, Betreiberin vom Campingplatz Kessenhammer, freut sich, dass die Saison so gut läuft.
Lorena Feldmann, Betreiberin vom Campingplatz Kessenhammer, freut sich, dass die Saison so gut läuft.
Foto: Christine Schmidt
Kreis Olpe. Es ist der Reisetrend Nummer eins: Camping. Überall sieht man Wohnmobile, kleine Busse oder Caravans über die Straßen rollen. Auch im Kreis Olpe ist der Trend des individuellen Urlaubs längst angekommen - in diesem Jahr allerdings noch mehr als sonst.

Morgens auf dem Campingplatz Kessenhammer: Manche Urlauber sitzen schon gemütlich am Klapptisch beim Frühstück. Andere gehen mit Sack und Pack zum Duschen. Alles läuft hier tiefenentspannt. Nur Lorena Feldmann, Betreiberin des Platzes, wirbelt schon umher.

„Jetzt gleich geht es los“, sagt sie. „Die neuen Gäste kommen an, die anderen reisen ab.“ Die Nachfrage in diesem Jahr sei der Wahnsinn: „Wir hatten schon immer gut zu tun, aber durch Corona ist das definitiv noch mehr geworden. Wir sind ausgebucht.“ Telefon steht nicht still Sie glaubt, dass die Leute sich gerade in diesen Zeiten in ihren eigenen Räumen sicherer fühlen und deshalb mehr denn je auf den individuellen Urlaub setzen. Seit das Wetter wieder besser geworden ist, steht das Telefon nicht mehr still.

Rouven Soyka vom Sauerlandtourismus kann das nur bestätigen. „Wir merken das nicht nur durch die vielen Anfragen. Es ist Tatsache, dass deutlich mehr Wohnmobile gekauft wurden.“ Und wer mal hier durch die Region fährt, könne sehen, dass „Camping-Tourismus einen wahren Boom erlebt“.Auch Camper müssen Abstand halten Ab dem 20. Mai ging es in Kessenhammer wieder richtig los. „Ab der Schranke zum Campingplatz war gefühlt keine Spur mehr von Corona“, lacht Feldmann, „auch wenn es sich leider nur so angefühlt hat“.

Denn natürlich werden auch auf dem Platz alle Regeln eingehalten. Genug Abstand zum Nachbarn - und der Kiosk darf nur mit Mundschutz betreten werden. Aber die Leute hätten sich trotzdem gut gefühlt und einfach Abstand zu dem Thema gehabt. 

Für die Campingplatzbetreiber bedeuten die Corona-Regeln allerdings mehr Organisationsaufwand: Der Brötchenverkauf musste nach außen verlagert werden, die Sanitäranlagen mussten noch häufiger gesäubert werden und jede Menge Papierkram steht an.
Die Autokennzeichen auf der Campinganlage sind von überall her. Die meisten Leute kommen aus dem Ruhrpott. Nur ein, zwei Stunden Fahrt trennen sie von einem Kurzurlaub. „Für unsere Gäste ist das hier einfach ganz anders als die Landschaft, die sie vor der eigenen Haustür haben“.

Tatsächlich sind auch Schilder mit HSK, OE und SI zu lesen. „Ja, viele kommen auch einfach, um hier eine Nacht im Zelt zu verbringen“, freut sich Feldmann. „Der Platz ist eben naturbelassen und hat eine 1 A-Lage.“

Dass Camping-Urlaub etwas für Rentner oder Menschen mit kleinerem Geldbeutel sei, ist für Lorena Feldmann ein Vorurteil, dass nicht mehr zeitgemäß sei. Ob Familien, Paare oder junge Gruppen – Camping sei einfach beliebt geworden und für spontane Menschen genau das Richtige. 
Mittlerweile seien die Menschen flexibler, erklärt Rouven Soyka den Grund für die beliebte Urlaubsmöglichkeit. Außerdem habe man heute ein großes Angebot auf den meisten Plätzen: Kinderbetreuung, Wanderführungen, Radtouren usw. 

„Man kann Glück haben und spontan einen Platz bekommen. Wer ein paar Tage weg möchte, sollte aber lieber vorher anrufen“, empfiehlt Soyka. Im Kreis Olpe gibt es sieben Campingbetriebe mit insgesamt 761 Plätzen, die Gästen einen naturnahen und hoffentlich entspannten Urlaub ermöglichen.
Ein Artikel von Christine Schmidt

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