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Kreis Olpe, 13. Januar 2018

Bildungsmonitoring im Kreis Olpe mit neuer technischer Unterstützung

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Kreis Olpe und der Firma statmath GmbH: Vorne: Kreisdirektor Theo Melcher zwischen Dr. Alexander Hoffmann und Christian Friedrich von der statmath GmbH; hinten: Christof Heimes, Susanne Spornhauer und Lukas Kroll vom Regionalen Bildungsnetzwerk.
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Kreis Olpe und der Firma statmath GmbH: Vorne: Kreisdirektor Theo Melcher zwischen Dr. Alexander Hoffmann und Christian Friedrich von der statmath GmbH; hinten: Christof Heimes, Susanne Spornhauer und Lukas Kroll vom Regionalen Bildungsnetzwerk.
Foto: Kreis Olpe
Kreis Olpe. Niedrige Geburtenzahlen, zunehmende Alterung der Bevölkerung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen – demografische Trends zeichnen sich gerade im ländlichen Raum auf lange Sicht ab. Welche Herausforderungen und Perspektiven daraus für das Bildungssystem im Kreis Olpe resultieren und wie sich kurzfristige Veränderungen wirken, müssen sich Politik und Verwaltung vor Ort stellen.

Darunter sind die Wirkungen der Flüchtlingswelle 2015 und aktuell ansteigende Geburtenzahlen, jedoch auch Fragen die Personal- und Raumsituation der Schulen und Kindertagesstätten im Kreis Olpe. „Aber nur auf der Grundlage verlässlicher Daten können wir zukunftsweisende Prognosen und Entscheidungen treffen. Darum brauchen wir das Bildungsmonitoring“, so Kreisdirektor Theo Melcher.

Doch wie soll bei der Vielzahl von aussagekräftigen Kennzahlen – 3241 insgesamt – der Überblick bewahrt werden, ohne dass Politik und Verwaltung überfordert werden? Diese Frage stellte sich das das Regionale Bildungsnetzwerk. Lukas Kroll und Christof Heimes fanden die Antwort in der Kooperation mit dem jungen Siegener Unternehmen statmath GmbH. Zusammen mit den Entwicklern erarbeiteten sie den „demosim bildungsmonitor“. Schneller und unkomplizierterHier können Nutzer in der Kreisverwaltung sowie bei den Städten und Gemeinden über einfache Suchfunktionen die gewünschten Kennzahlen schnell und unkompliziert aufrufen und in verschiedenen Diagrammtypen darstellen oder einen Report über ausgewählte Teilbereiche erstellen. „Damit können sich die Mitarbeiter der Verwaltung auf die eigentliche Aufgabe fokussieren, eben auf die Datenanalyse und die Information über Entwicklungen im Bildungsbereich.“, erläutert Dr. Alexander Hoffmann von der Firma statmath GmbH.

Dass der Kreis Olpe hier durchaus eine Vorreiterrolle in Südwestfalen einnimmt, zeigt die Tatsache, dass auch die Kreise Soest und Siegen-Wittgenstein sowie der Märkische Kreis zukünftig ebenfalls mit „demosim bildungsmonitor“ arbeiten werden. Weitere Kreise und Städte in ganz NRW zeigen ebenfalls Interesse.
(LP)

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