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Kreis Olpe, 10. August 2019

Anisha Karthaus bringt die Idee von der Küste ins Sauerland

Bemalte „Sauerlandstones“ schwappen in den Kreis Olpe

So bunt wie die Welt sind auch die Sauerlandstones. Ihre Aufgabe: Freude schenken.
So bunt wie die Welt sind auch die Sauerlandstones. Ihre Aufgabe: Freude schenken.
Foto: privat
Kreis Olpe. Sie sind handbemalt und bunt. Wer sie findet, hat bestimmt ein Lächeln im Gesicht und damit hat Anisha Karthaus aus Menden ihr Ziel erreicht. Sauerlandstones heißt der Trend, der nun auch im Kreis Olpe angekommen ist.

Die Idee kommt eigentlich aus den USA und England. Alisha Karthaus ist in ihrem Dänemarkurlaub auf die „Wander-Steine“ gestoßen. „In Norddeutschland gibt es die Elbstones“, erzählt sie auf Nachfrage. „Da dachte ich, ich bringe das Projekt ins Sauerland und mache daraus die Sauerlandstones.“
Kleines Kunstwerk ganz groß: Mullewapp lässt grüßen.
Das Prinzip ist ganz simpel: Steine werden bemalt und irgendwo in der Umgebung ausgesetzt. Andere finden diese, freuen sich und legen sie an anderer Stelle später wieder aus. Es gibt nur drei Regeln:
  • Bitte nichts auf die Steine kleben, das könnte Tieren und der Umwelt schaden.
  • Keine Steine auf Autos legen. Das ist gefährlich und kann teuer werden!
  • Keine Steine in Lebensmittel- oder Kühlregale legen.
„Auf der Rückseite der Steine sollte der Hinweis #Sauerlandstone stehen und gerne das Facebook-Symbol, dem weißen f auf blauem Grund“, erklärt Ansiha Karthaus die Idee. „Über diesen Hinweis sollte deutlich werden: Jeder Finder möge bitte seinen Fundstein fotografieren und in unserer Facebook-Gruppe Sauerlandstones hochladen. Eine Ortsnennung dabei wäre klasse. So kann man erkennen, welche Reise der Stein zurückgelegt hat.“ Danach kann der Stein mitgenommen und an anderer Stelle platziert werden.
Auf der Rückseite der Steine wird die Aktion erklärt.
Im Juni hat die Mendenerin die Facebookgruppe „Sauerlandstones“ gegründet. Mehr als 80 Steine sind seitdem auf Reisen und über 200 Mitglieder verfolgen den Weg der kleinen Brocken. Die ersten dieser bunten Steine, die zum Teil echte Kunstwerke sind, sind auch schon im Kreis Olpe gesichtet und fotografiert worden, wie in Elspe.

Ein Kindergarten hat sich im Hochsauerlandkreis schon an der Aktion beteiligt und auch die Kinder von Anisha Karthaus helfen fleißig mit, die bunten Freudenspender zu gestalten. Ein Tipp der Fachfrau noch zum Material. „Man kann natürlich jeden Stein verwenden. Besonders gut sind natürlich glatte Steine geeignet. Zum Malen eignen sich besonders gut Acrylstiften. Nach dem Trocknen Klarlack drüber und die Kunstwerke halten jeder Witterung stand." Und dann los, ab in die Welt mit den Sauerlandstones.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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