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Kreis Olpe, 22. Februar 2018

Experte treffen sich in Oberveischede

Änderung der Holzvermarktung in Nordrhein-Westfalen

Umweltministerium kündigt Änderung der Holzvermarktung in NRW an
Symbolfoto: Prillwitz
Oberveischede. Vertreter der Regionalforstämter aus dem Märkischen, Kurkölnischen und dem Hochsauerland haben sich jetzt in Oberveischede getroffen, um mit Vertretern der waldbesitzereigenen Holzvermarktungsorganisation „WaldHolz Sauerland GmbH“ über Möglichkeiten einer koordinierten Übergabe bzw. Erweiterung der privaten Vermarktungsaktivitäten zu beraten. Mit dabei war auch Franz Püttmann vom Landesbetrieb Wald und Holz sowie Dr. Rainer Josten, Referatsleiter im Düsseldorfer MUNLV.
Anbei die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Nach einer Ankündigung des Umweltministeriums beendet der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen die seit Jahrzehnten geübte Praxis der kooperativen Holzvermarktung mit Ziel 1. Januar 2019. Das heißt, die Landesforstverwaltung steigt aus der Vermarktung von Holz aus dem Privat- und Körperschaftswald aus.

Das in konstruktiver Atmosphäre geführte Gespräch diente dazu, Differenzen aus der Vergangenheit zu erörtern und gemeinsam nach vorne zu schauen. Die Vertreter der Forstverwaltung sehen sich bei den verschiedenen Initiativen aus dem Waldbesitz in einer aktiven Rolle zur Umsetzung der forstpolitischen Vorgaben, die auf Basis einer Auseinandersetzung zwischen dem Bundeskartellamt und Forst Baden-Württemberg sowie einer Beihilfebeschwerde über nicht genehmigte Subventionierung der öffentlichen Verwaltung durch subventionierte Beförsterungsentgelte erforderlich ist. Info-Veranstaltungen geplant Die WaldHolz Sauerland GmbH erklärte alle Anstrengungen zu unternehmen, um bei der Findung von neuen Vermarktungsalternativen ein interessanter Partner für Waldbesitzende bzw. forstliche Zusammenschlüsse zu sein. Hierzu soll in den entsprechenden Regionen auf Informationsveranstaltungen geworben werden. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre sollen Basis für die Weiterentwicklung unter den veränderten Bedingungen sein.

Im Anschluss an diese Treffen wird ein weiteres Gespräch im gleichen Kreis zur konkreten Neuausrichtung der waldbesitzergetragenen Holzvermarktungsorganisationen folgen. Bis dahin soll auch die Frage einer möglichen personellen Unterstützung von Personal durch die Landesforstverwaltung für forstliche Zusammenschlüsse bzw. Holzvermarktungsorganisationen geklärt sein.“
(LP)

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