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Kreis Olpe, Olpe-Oberveischede, 8. Dezember 2015

Verein für Menschen mit Behinderung übergibt Spendengelder

50.000 Euro für gute Zwecke

Die Freude über den vorweihnachtlichen Geldsegen war groß.
Die Freude über den vorweihnachtlichen Geldsegen war groß.
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Überraschte und freudestrahlende Gesichter am Montagabend, 7. Dezember, im „Landgasthaus Sangermann“ in Oberveischede: Der Verein für Menschen mit Behinderung spendete insgesamt 50.000 Euro an 13 Institutionen, Vereine und Schulen, die sich in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung engagieren.

Über jeweils 5000 Euro dürfenen sich die AG Begegnung, die AG Miteinander, die OT Olpe, die Brücke Südwestfalen, die Max-von-der-Grün-Schule, der Förderverein der Werthmann-Werkstätten, die Laurentius Schule und die „Caritas Aufwind“-Kindergärten freuen.

Mit jeweils 2000 Euro wurden die Janusz-Korczak Schule in Lennestadt, die Michael-Ende Schulte (LWL Sprache) in Olpe, die Martinusschule in Attendorn, die LWL Hören und Kommunikation in Olpe und die LWL Sehen in Olpe bedacht. Rollstuhlschaukel für Werthmann-Werkstätten Alfons Stumpf, ehemaliger Bürgermeister von Attendorn und jetzt Vorsitzender des Fördervereins der Werthmann Werkstätten, wusste auch gleich, wo das Geld eingesetzt werden kann. „Wir wollen eine Rollstuhlschaukel anschaffen. Die kostet rund 10.000 Euro.“ Ihn habe es überrascht, wie viele Dinge bei Einrichtungen wie etwa den Werthmann-Werkstätten nicht über den Staat oder den Landschaftsverband finanziert werden. „Meine Vorstandskollegen und ich waren am Anfang unserer Tätigkeit völlig überrascht, wie viele Dinge nur durch Spenden möglich sind.“

Das weiß auch der Vorstand des Vereins für Menschen mit Behinderung. Ulla Luke, betroffene Mutter und vertretungsberechtigter Vorstand, erläuterte kurz den Werdegang des Vereins, der 1972 aus einer Elterninitiative entstanden ist. „Wir engagieren uns seitdem für die Verbesserung der Lebensumstände in Alltag, Schule und Beruf.“
1988 gründete sich der damalige Verein den FeD (Familienentlastende Dienst). „Aus wirtschaftlichen und rechtlichen Gründen ist heraus im Jahre 2004 ,Die Brücke Südwestfalen gGmbH´ entstanden. Zusammen mit dem Kolpingbildungswerk Paderborn sind wir Gesellschafter der Brücke.“ Der persönliche Kontakt zu anderen Betroffenen ist dem Verein ein großes Anliegen. Gemeinsame Feste gehören daher dazu. „Um unserer Ziele und Anliegen zu verwirklichen, erwirtschaften wir mit vielen ehrenamtlichen Helfern zusätzliche Einnahmen mit unserem Waffelmobil“, so Ulla Luke weiter. Beim Olper Schützenfest oder bei der Wendener Kirmes komme der Teig für die Waffeln aus Attendorn – so werde „kreisübergreifend geholfen“.

Weitere Infos gibt es unter:
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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