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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 10. September 2015

Gute Konzepte und kluge Ideen überzeugen Jury beim „Regio.NRW“

3,5 Mio. für Zukunftsprojekte

3,5 Mio. für Zukunftsprojekte
Symbolfoto: © simontk / Fotolia
Südwestfalen könnte schon bald gut 3,5 Millionen Euro in zukunftsweisende Projekte der Wirtschaftsförderung investieren. Dabei erhält die Region Förderung aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die durch das NRW-Wirtschaftsministerium über den Projektaufruf „Regio.NRW“ zur Verfügung gestellt werden.

Eine Jury hat jetzt die fünf südwestfälischen Projektideen zur Förderung weiterempfohlen und somit den Weg für weitere Maßnahmen geebnet, die die Region in ihrer Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unterstützen. „Südwestfalen hat mit gutem Konzept und klugen Projektideen überzeugt. Jetzt können wichtige Zukunftsthemen unserer Region mit neuer Kraft angegangen werden“, freute sich Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, über das positive Votum der Jury. „Dieser Erfolg ist Ergebnis und Beleg des guten Miteinanders in Südwestfalen. Darauf können wir stolz sein.“ „Ein starkes Land braucht starke Regionen“ Die Bandbreite der eingereichten Wettbewerbsbeiträge ist groß und reicht vom Thema „Mittelstand 4.0“ über das „Zukunftslabor Einzelhandel Südwestfalen 2020“ und „Innovationsfabrik“ bis hin zum „Gesundheitscampus – gesund.leben.lernen“ und der „Südwestfälischen Qualitätsoffensive der Willkommenskultur“. Mit regionalen Partnern hatte die Südwestfalen Agentur im Frühjahr ein Integriertes Handlungskonzept entwickelt, das den Handlungsbedarf aufzeigte und die Projekte mit einer gemeinsamen Zielrichtung verband.

„Ein starkes Land braucht starke Regionen, die sich spezialisieren und ihre Stärken ausbauen“, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin bereits zum Start des Wettbewerbsaufrufs. „Deshalb wollen wir die Akteure vor Ort darin unterstützen, Strategien und Projekte umzusetzen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.“ Die Qualität der ausgewählten Projekte sei beeindruckend, unterstrich der NRW-Wirtschaftsminister nach Abschluss der zweiten Wettbewerbsstufe. Ein Großteil befasse sich mit der Digitalisierung; das sei ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. 44 Projekte im Land Landesweit wurden 44 Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Die entsprechenden Förderanträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden. Erste Bewilligungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. (LP)

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