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Kreis Olpe, 22.11.2021

Flächendeckende Einsatzbereitschaft sichergestellt

20 neue Notfallseelsorger im Kreis Olpe

Die Einführung von 20 neuen Notfallseelsorgern für den Kreis Olpe fand in Meggen statt.
Die Einführung von 20 neuen Notfallseelsorgern für den Kreis Olpe fand in Meggen statt.
privat
Meggen. Während eines feierlich gestalteten ökumenischen Segens-Gottesdienstes sind am Freitag, 19. November, in der St. Bartholomäus-Kirche in Meggen 20 Frauen und Männer zu Notfallseelsorgern für den Kreis Olpe ernannt worden. Sie erhielten zudem ihre Ernennungsurkunden.

Den Gottesdienst leiteten Pastor Ludger Wollweber aus Meggen, Pfarrer Frank Rüter, Pfarrer für NfS Region Südliches Westfalen und Superintendent Christof Grote. Die einzelnen Notfallseelsorger brachten einfühlsame Texte- und Liedvorträge ein.

Seit Juli 2021 besteht das Leitungsteam der NfS aus den Hauptamtlichen Pastor Ludger Wollweber und Pfarrer Frank Rüter sowie den Ehrenamtlern Susanne Soemer (Lennestadt) und Regina Bongers (Wenden). Zu diesem Zeitpunkt war Björn Picker, der seit der Gründung der Notfallseelsorge im Kreis Olpe im Jahre 2017 ehrenamtliches Mitglied im Leitungsteam war, auf eigenen Wunsch aus dem Leitungsteam ausgeschieden.


Insgesamt zählen 35 Männer und Frauen zum Kreis der Notfallseelsorger, die in akuten Notsituationen erste Hilfe für die Seele leisten: täglich rund um die Uhr, überkonfessionell und professionell. Sie begleiten Angehörige, Freunde und Nachbarn nach einem Suizid oder tödlichem Unfall, Kollegen bei einem Arbeitsunfall, Betroffene und Ersthelfer am Unfallort sowie Angehörige nach dem Erhalt einer Todesnachricht durch die Polizei. Sie sind rund um die Uhr einsatzbereit, für ihren Einsatz besonders ausgebildet und zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ökumenische Initiative 2017 gestartet

Die evangelische Kirche im Kreis Olpe und das katholische Dekanat Südsauerland hatte im Frühjahr 2017 eine gemeinsame ökumenische Initiative zu Gewinnung neuer ehrenamtlicher Mitarbeiter in der NfS gestartet. Vorher wurde dieser Dienst von den hauptamtlichen Priestern und Diakonen wahrgenommen, deren Anzahl jedoch deutlich geschrumpft ist.

Da eine Einsatzbereitschaft im Kreis Olpe dauerhaft nicht mehr gewährleistet werden konnte, begannen damals zwei Ausbildungskurse für Notfallseelsorge und Krisenintervention. Mit großem Engagement haben diese Kursteilnehmer bis heute Menschen in extremen Krisen und Ausnahmesituationen beigestanden und machen dies auch noch weiter.


Erfreulicherweise wird dieser Kreis der Notfallseelsorger ab sofort um 20 zusätzliche Ehrenamtliche für den wertvollen Dienst am Nächsten erweitert. Damit kann eine flächendeckende Rufbereitschaft rund um die Uhr sichergestellt werden. Die Notfallseelsorger tragen ihre Rufbereitschaften selbst in einen Plan ein, aufgeteilt in die Bereiche Bigge (Attendorn, Olpe, Drolshagen und Wenden) und Lenne (Finnentrop, Lennestadt und Kirchhundem).

Detaillierte Information durch die Leitstelle

Entsprechend diesem Plan werden sie von der Leitstelle des Kreises Olpe über einen Einsatz detailliert informiert, wobei die Leitstelle selbst die Anforderungen von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr erhält. So können die Notfallseelsorger den Angehörigen bei Unfalltod, Arbeitsunfällen und Verkehrsunfällen beistehen. Auch bei evtl. Großschadenslagen, wie Notfällen in Schulen oder Betrieben, größeren Unglücken werden die Notfallseelsorger eingesetzt.

Weiterhin unterstützen sie die Polizei bei der Überbringung einer Todesnachricht an die Angehörigen. Was ihnen in all diesen Situationen anvertraut wird, unterliegt der Schweigepflicht. Die NfS ist gut vernetzt und kann bei Bedarf an die Kirchengemeinden (kath. und evangelisch) weiterleiten. Sie verfügt über Kontaktadressen zu den Themen. Abschiednehmen, Sterben, Tod, Trauer, Telefonseelsorge und Wegweiser bei psychischen Problemen und Krisen.

Beistand in extremen Ausfallsituationen

Allen Notfallseelsorgenden ist gemeinsam: Menschen in extremen Ausnahmesituationen beizustehen. Da sind die 35 NfS Hand in Hand mit allen anderen Einsatzkräften im Kreis Olpe, den Retungsdiensten, Polizei und Feuerwehr zum Wohle der Menschen gut gerüstet und auf einem guten Weg.


Nachfolgend die Namen der NfS für den Kreis Olpe: Bernadette Beckmann, Regina Bongers, Jürgen Deitert, Sabine Falke-Jürgens, Wilhelm Häusler, Jaroslaw Klimczuk, Dagmar Langenohl, Elisabeth Lazzaro, Ralf Maiworm, Franz-Josef Nöcker, Björn Picker, Frank Rüter. Jutta Schäfer, Susanne Soemer, Andreas Stein, Hubertus Welzel, Edeltraud Wichtmann, Ludger Wollweber

Am 19. November neu eingeführt: Doris Auwermann, Sarah Bierbrauer, Walter Dreisbach, Ursula Ehlers, Norbert Ehlers, Simon Gierse, Andrea Grabs, Maria Hanses, Franz Hüttemann, Ricarda Jabs, Steven Kaatz, Iris Klement, Victoria König, Renate Luke, Petra Lütticke, Karin Schumacher, Claudia Siebert, Kerstin Stahl, Marilis Stemmer Voss, Sabine Weber

(LP)

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