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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 31. Mai 2016

Regionalagentur Siegen-Wittgenstein und Olpe zieht Bilanz

1,6 Millionen Euro an Fördermitteln

Regionalagentur zieht Fördermittel-Bilanz
Symbolfoto: Kreis Olpe
„Im vergangenen Jahr flossen mehr als 1,6 Millionen Euro arbeitsmarkpolitische Fördermittel des Landes NRW und der Europäischen Union in unsere Region“, sagte Elvira Schmengler bei der Vorstellung des Berichts über die Umsetzung der Landesarbeitspolitik in Siegen-Wittgenstein und Olpe.

Als Koordinationsstelle zwischen dem Land und der Region ist die Regionalagentur insbesondere für die Umsetzung landespolitischer Arbeitsmarktprogramme zu den Themen Wege in Arbeit, Arbeitsgestaltung und Fachkräftesicherung sowie Jugend und Beruf verantwortlich. Sie ist Ansprechpartner für Projektträger und Unternehmen, berät diese bei der Beantragung von Fördermitteln und begleitet die Projektumsetzung.

Unternehmen und Beschäftigte in den beiden Kreisen nutzten regelmäßig die Förderinstrumente „Potentialberatung“ „Bildungsscheck“ und „Beratung zur beruflichen Entwicklung“ zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Sie wurden mit ca. 335.000 Euro Förderung von Land und EU unterstützt. Die Erwerbslosenberatungsstellen in Siegen und Olpe erhielten 151.000 Euro Fördermittel für über 720 Beratungsfälle zur Verfügung gestellt. 377.000 Euro für „ProduktionsschuleNRW“ Unter der Überschrift „Wege in Arbeit und Ausbildung“ flossen die meisten Mittel in die Region. Allein für das Förderinstrument „Produktionsschule“ standen 377.00 Euro zur Verfügung. Bei der „ProduktionsschuleNRW“ handelt es sich nach Angaben der Regionalagentur um ein „niedrigschwelliges Angebot, das berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit verbindet. Durchgeführt werden die Maßnahmen von freien Trägern in betriebsähnlichen Strukturen“.

Teilzeitberufsausbildung, Verbundausbildung und das Programm Jugend in Arbeit wurden mit ca. 400.000 Euro unterstützt. Die kommunalen Koordinierungen in beiden Kreisen, die sich mit der Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW" beschäftigen, erhielten 205.000 Euro Fördermittel. Qualifizierungsprojekt für Flüchtlinge Zu erwähnen ist auch ein Einzelprojekt der IHK unter dem Titel „Junge Flüchtlinge metalltechnisch qualifizieren“. Für die Realisierung des Angebots im Berufsbildungszentrum der IHK standen 147.000 Euro an Landes- und EU-Mitteln zur Verfügung. Die erforderliche Co-Finanzierung der unterschiedlichen Förderprogramme wurde insbesondere durch die Agentur für Arbeit, die jeweiligen Projektträger sowie die beiden Kreise sichergestellt. (LP)
Für weitere Informationen steht die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe zur Verfügung: Elvira Schmengler, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel. 02761-81499, E-Mail: e.schmengler@kreis-olpe.de.

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