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Kirchhundem, 03. Juli 2017

Mehr als 600 Besucher beim Auftritt der St. Christophorus Grundschule

Zirkus in der Schützenhalle: Grundschul-Artisten begeistern Publikum

Die kleinen Akrobaten meisterten jede Figur.
Die kleinen Akrobaten meisterten jede Figur.
Foto: Celine Kebben
Kirchhundem. In die Zirkuswelt einzutauchen und einmal im Rampenlicht zu stehen, das ist für viele Kinder ein Traum. Der wurde jetzt für einige wahr: Am Freitag, 30. Juni, fand in der Schützenhalle Kirchhundem eine Zirkusaufführung der St. Christophorus Grundschule Kirchhundem statt. Eine Woche lang hatten die Erst- bis Viertklässler Kunststücke und Nummern für ihren großen Auftritt einstudiert.

Ein großer Andrang vor der Schützenhalle, volle Parkplätze und strahlende Kindergesichter: Über 600 Besucher freuten sich auf die Zirkusvorstellung der 130 Grundschüler. Nach Karten- und Wertmarkenverkauf läutete dann endlich die Glocke, und Clown „Pom“ lud in die Schützenhalle ein, die sich bereits in eine bunt geschmückte Zirkusmanege verwandelt hatte.
Kein Platz blieb unbesetzt: Mehr als 600 Besucher klatschten Beifall für die kleinen Artisten.
Nachdem jeder Besucher einen Platz gefunden hatte, ging das Programm los. Schulleiterin Edith Wagener begrüßte die Besucher und die Kinder: „Wir hatten eine unglaublich tolle Woche. Ich freue mich, dass ihr alle hier seid.“

Vor der Vorstellung und in den Pausen wurden vor der Schützenhalle von den Klassen eins bis vier Aktionen organisiert: Es gab unter anderem ein Glücksrad, selbstgebastelte Jonglierbälle, Knicklichter, Postkarten, Süßigkeiten, Eis vom Bettinghof und Kuchen.

Der Schützenverein übernahm die Bewirtung, in den Pausen gab es Würstchen und Kaltgetränke. Die Jugendfeuerwehr Kirchhundem kümmerte sich um die Parkplatzeinweisung und Brandsicherung. "Zirkus Pompitz macht mutig – mit Spiel, Spaß und Spannung" Die Kleinen brannten derweil darauf, endlich ihre Nummern auf der Bühne zeigen zu dürfen. Los ging es nach einer kurzen Einleitung von Clown „Pom“ und Sascha Kopernik mit Akrobatik, bei der schwierige Pyramiden, Kopf- und Handstand sowie Radschlagen von den Schülern mit links gemeistert wurden.

Nach Gewichtheben, Seil- und Mal-Zaubern und Hippie-Jongleuren heizten die Clowns dem begeisterten Publikum mit „We will rock you“ ein. Auch die Darsteller des Zirkus „Pompitz“ wirkten mit eigenen kleinen Nummern wie Jonglieren mit Diabolos am Programm mit.
Die Clowns rockten mit "We will rock you" die Bühne.
Der Zirkus Pompitz stellt die Zirkuswelt auf den Kopf: Er arbeitet grundsätzlich mit pädagogischem Fachpersonal, das sich auf die Arbeit mit Zirkustechniken spezialisiert hat. „Wir wecken das kreative Potential, das in Ihren Kindern steckt“, heißt es. Durch die besondere Atmosphäre im Zirkus Pompitz sollen sich auch zurückhaltende oder ängstliche Kinder trauen, über Scherben und Nägel zu laufen oder vor einem großen Publikum zu sprechen.

Das besondere Augenmerk liegt auf den langsameren, schüchternen oder sozial isolierten Kindern, die aus der Reserve gelockt werden, da ausschließlich Gruppendarbietungen einstudiert werden. Jüngere und ältere Kinder helfen sich in ihren Gruppen untereinander. „Die Kinder wachsen an den Aufgaben, die wir ihnen stellen“, teilt der Zirkus mit. Dafür hat das Personal eine Woche lang drei Stunden pro Tag mit den Kindern geübt. Kinder sammeln Spenden Im Schulprogramm sei festgelegt, dass jeder Grundschüler einmal in seiner Grundschulzeit an einem Zirkusprojekt teilnehmen muss. Das letzte fand vor vier Jahren statt.

Finanziert wurde das Ganze hauptsächlich durch Spenden von vielen ansässigen Unternehmen, dem Förderverein der Grundschule Kirchhundem und „Viele schaffen mehr“, der Crowdfunding-Initiative der Volksbank. Außerdem haben sich Friedrich Pfisterer aus der Klasse 2b und Jasmin Knebel aus der 2a am 12. Mai in Flape auf den Weg gemacht, um unter anderem Spenden für das Zirkusprojekt zu sammeln.

Die bunte und aufregende Projektwoche mit dem großen Finale endete für die Kirchhundemer Grundschüler mit tosendem Applaus, begeisterten Familien und Lehrern und vor Stolz glühenden Kindergesichtern.
Ein Artikel von Celine Kebben

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