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Kirchhundem, 12. April 2019

Blick hinter die Kulissen

Saisoneröffnung im Panorama Park: Die letzten Vorbereitungen laufen

Ab Samstag, 13. April, ist der Park geöffnet.
Ab Samstag, 13. April, ist der Park geöffnet.
Foto: Christine Schmidt
Rinsecke. Schon vor den Toren des Panorama Parks hört man eine Mischung aus Laubbläsern und Jahrmarkt-Musik. Die Vorbereitungen auf die Saisoneröffnung am Samstag, 13. April, laufen auf Hochtouren. Noch ist nicht alles fertig. Die Mitarbeiter sind fleißig im Park verteilt unterwegs.

Ein paar Schneeflocken fallen, das Thermometer zeigt vier Grad. Parkleiter Fernando Morais könnte sich bessere Bedingungen für den Endspurt vorstellen. Mit seinem Golfcaddy fährt er durch den Park, um nach dem Rechten zu sehen.

Schon vor zwei Monaten hat der 48-Jährige mit den ersten Vorbereitungen für die Saison begonnen. Die wohl aufwändigste Aufgabe: Alle Gondeln des Sessellifts sowie alle Bobs des Fichtenflitzers samt Verankerung müssen kontrolliert werden. Alle Gondeln werden kontrolliert „Das dauert circa drei Wochen“, erklärt der Portugiese. „Dabei muss ich mich richtig konzentrieren.“ Alles wird in der Werkstatt Stück für Stück auseinandergebaut und überprüft – 65 Gondeln und 52 Bobs.

Mit einem speziellen Kran werden die Gondeln dann wieder an der Seilbahn befestigt. Im Mai kommt der TÜV, um die zwei großen „Bahnen“ zu kontrollieren. „Der Winter hier oben ist sehr hart“, sagt der Parkleiter. Dadurch gäbe es öfter mal Risse an den Materialen. Außerdem muss natürlich die Sicherheit der Gäste garantiert werden, weshalb die Kontrolle viel Zeit beansprucht.  
Parkleiter Fernando Morais beginnt schon zwei Monate vor Eröffnung mit den Vorbereitungen.
Aufgaben, um den Park fertig für das Frühjahr zu machen, gibt es genug. Weil das Areal mitten in der Natur liegt, müssen viele Gehölzarbeiten erledigt werden. „Da packt auch immer der Chef mit an“, sagt Morais und lacht. Auf einer Hebebühne steht Ingo Hamm mitten in den Baumkronen und sägt alte, herabhängende Äste ab.

„Wir sind ein Team von ungefähr 20 Leuten. Vor allem die letzte Woche vor der Eröffnung haben wir richtig viel zu tun“, erklärt der 48-jährige Parkleiter. Denn alle Geräte müssen aus dem „Winterschlaf“ geholt werden. Kettcars, Einräder, Reifen und selbst Mülleimer oder Bänke – alles lagert über Winter in der Werkstatt. Neue Tiere für den Park Nur die Tiere bleiben den Winter über draußen und werden von einem Pfleger versorgt. Dass es dieses Jahr neue Tiere geben soll, darf Morais schon verraten – nur die Tierart steht noch nicht fest. Auch der Streichelzoo im Tal werde erneuert und bekomme ein Außengehege. Eine neue Attraktion sei nicht geplant. Erst 2018 wurde eine neue Wasserrutsche im Park gebaut. (LokalPlus berichtete).
Die letzten Löcher vom Winter müssen geflickt werden.
Und was ist heute, einen Tag vor Beginn, noch zu tun? Dafür hat Fernando Morais immer seine Notizzettel in der Tasche. „Oh“, lacht er. „Ich muss am Kompressor vom Pano (Maskottchen) noch einen Ölwechsel machen. Das sind alles so Kleinigkeiten.“

Andere Mitarbeiter sind währenddessen damit beschäftigt, Schlaglöcher auf den Gehwegen zu stopfen oder das Luftkissen-Trampolin zu kontrollieren. Da seien kleine Löcher drin, wahrscheinlich von Mäusen, und die müssen geflickt werden, erklärt der Parkleiter. „Wir kriegen es immer hin“ „Der Druck zum Schluss ist schon groß“, erzählt der 48-Jährige. Und schon klingelt wieder sein Handy. Fernando Morais ist ständig unterwegs und muss springen. „Man hat schon Angst, dass man nicht alles schafft. Aber wir kriegen es immer hin“, zwinkert er.

Schon seit 1992 arbeitet er im Park. „Ich bin immer mit meinem Herz dabei. Ich freue mich, wenn die Leute glücklich nach Hause fahren und hier einen tollen Tag hatten.“ Dafür arbeitet der Parkleiter auch gerne mal länger – vor allem in der Vorbereitungszeit. Da fällt ihm ein: Der Trecker des „Pano-Express“ muss auch noch gewaschen werden. Das wird morgen früh noch schnell erledigt. Bevor am Samstag die ersten Besucher kommen, sind Fernando Morais und sein Team schon längst auf den Beinen, um auch noch die letzten Kleinigkeiten zu erledigen.
Ein Artikel von Christine Schmidt

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