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Kirchhundem, 18. Juli 2018

65 Meter lang und 10 Meter hoch

Panorama Park eröffnet neue Wasserrutsche

Panorama Park eröffnet neue Wasserrutsche
Foto: Sina Schneider
Oberhundem. Der Panorama Park hat am Samstag, 14. Juli, eine neue Attraktion in Form einer Wasserrutsche eröffnet: Der „Wellenreiter“ ist 65 Meter lang und startet auf einer zehn Meter hohen Plattform. In Gummibooten rutschen bis zu zwei Personen mit etwa 45 Kilometern pro Stunde die blaue Rutschenkonstruktion hinunter.

Etwa ein halbes Jahr Aufbauzeit und 1,5 Millionen Euro wurden investiert. Zum zehnten Saisonauftakt des Panorama Parks im Besitz der Familie Hamm solle die neue Attraktion als „Zuschauermagnet“ fungieren, erklärt Parkleiter Fernando Morais. Der 47-Jährige ist bereits seit 27 Jahren in dem Freizeitpark beschäftigt und betont, dass - obwohl die Zielgruppe des Parks die Zwei- bis Zwölfjährigen seien - die neue Wasserrutsche trotzdem „etwas Großes sei, um auch die Älteren zu beschäftigen“.

63 Treppenstufen führen auf die zehn Meter hohe Plattform, die ein Holzhaus darstellt, wie es auch in den Sauerländer Wäldern zu finden ist. Oben angekommen startet die Fahrt in einem der roten Gummiboote auf einem kleinen Beförderungsband, welches den entscheidenden Anstoß zum Rutschen auf der wellenförmigen Konstruktion gibt. Auf insgesamt vier Rutschen können bis zu acht Besucher parallel die Fahrt antreten. Die Rutschpartie im Gummiboot dauert etwa fünf Sekunden. Nass wird der Besucher dabei jedoch nicht.
Blauer Fahrspaß auf dem Berg des Panorama Parks: 65 Meter rutschen die Parkbesucher auf Wellen in die Tiefe.
Ein Beförderungsband transportiert die Boote dann vom Ende der Rutsche zurück auf die steile Plattform. Die Wartezeit beträgt derzeit etwa fünf Minuten. Dies könne sich jedoch ändern, wie Morais betont. Erst ab der dritten Ferienwoche gehe es mit dem Betrieb im Park richtig los, dann werde man auch bis zu 3000 Besucher am Tag zählen können.

Neben dem Wellenreiter wolle der Park auch weiter in neue Attraktionen investieren, erklärt Morais. „Jedoch mehr in Kleinigkeiten, auf denen auch kleinere Kinder alleine fahren können“, sagt der 47-Jährige. Man wolle von den derzeit etwa 130.000 Besuchern pro Jahr auf 150.000 Parkbesucher aufstocken. Und auch in den Wildpark wolle man weiter investieren. „Die Natur im Sauerland ist so schön. Das lockt viele Leute aus der Stadt an“, sagt Morais abschließend.
Ein Artikel von Sina Schneider

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