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Kirchhundem, Kirchhundem, 8. Juni 2016

Cilly Alperscheid bringt Meiler-Publikum zum Lachen

Ohne Punkt und Komma

Cilly Alperscheid am Kohlenmeiler
Fotos: Petra Hennemann
Bei der Meilerwoche in Kirchhundem hat Cilly Alperscheid das Publikum am Mittwochnachmittag, 8. Juni, unterhalten. Sie erzählte alltägliche Geschichten aus ihrem Leben: von ihrem Mann Jupp, von ihrer Tante Klärchen und von ihren „Blagen“ - alles natürlich in gut verständlicher Sauerländer-Mundart.

In gemütlicher Atmosphäre und in gewohnter Manier, nämlich ohne Punkt und Komma, gab Alperscheid zu verschiedenen Themen ihren Senf dazu und erheiterte zahlreiche Senioren, die von der kfd Kirchhundem mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden. Alperscheidt meinte beispielsweise, dass es die „fleischlose Ernährung“ ja schon länger gebe und diese nicht erst jetzt zum Trend geworden sei: „Wenn de katholisch bis, hasse schon immer nen Veggie-Day gehabt – freitags nämlich“.
Der Meiler in Kirchhundem war gut besucht.
Weiterhin philosophierte sie über das Stadtleben ihrer Tochter Silvia in Köln, die heutige Kindererziehung und das Verhalten werdender Eltern, die sich beim „Elefantenturnen“ gemeinsam auf die Geburt vorbereiten. „So angenehm, wie se rein kommen, kommen se nich´ wieder raus“, lautete ihr Fazit zum Thema Geburt. Die ältere Generation wies Alperscheid in den neuen Trend des „Pro Agings“ ein, des positiven Alterns.

Das Rahmenprogramm wurde von der Volksliedergruppe Lennestadt gestaltet, die vor und nach dem Auftritt von Cilly Alperscheidt alle Anwesenden zum Mitsingen animierte. Die Meilerwoche in Kirchhundem dauert noch bis kommenden Sonntag, 12. Juni. Bis dahin kann täglich morgens ab 9 Uhr auf dem Meilergelände gefrühstückt werden, es gibt ein täglich wechselndes Programm. So startet am Freitagabend um 20 Uhr die „Frauenpower-Party“, ehe die große Meilerparty am Samstagabend das Finale der Veranstaltung einläutet.
Ein Artikel von Petra Hennemann

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