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Kirchhundem, Kirchhundem, 7. November 2015

Bürgermeister Reinéry bedankt sich bei Spendern und Ehrenamtlern

Kleiderkammer zieht um

Kleiderkammer zieht um
Symbolfoto: Barbara Sander-Graetz
Die Spendenbereitschaft der Kirchhundemer Bevölkerung für Flüchtlinge ist groß. So groß, dass die von der Verwaltung in Garagen des Rathauses eingerichtete Kleiderkammer nicht mehr ausreicht und an einen neuen Standort verlagert wird.

In Kürze soll der Umzug in das Haus Hundemstraße 36 erfolgen, teilt die Gemeinde mit. Ab dem 19. November werden dann dort Spenden angenommen – und zwar donnerstags zwischen 10 und 12 sowie von 15 bis 17 Uhr. Angesichts der großen Hilfsbereitschaft bedankt sich die Verwaltung bei allen Spendern und begrüßt darüber hinaus die Zusammenarbeit der ehrenamtlich Tätigen mit der Verwaltung – auch über kommunale Grenzen hinaus: „Ich möchte die sehr willkommene Kooperationen untereinander, auch zu ,EiL´ (Ehrenamt in Lennestadt, Anm. d. Red.) oder zur ,AG es TUT sich WAS´ und vielen anderen, die weniger öffentlich wahrnehmbar wirken, ausdrücklich loben“, erklärt Bürgermeister Andreas Reinéry via Pressemitteilung. Appell: Unterstützung statt Diskussionen um Identität Das Schreiben endet mit einem Appell: Er hoffe drauf, dass die Zusammenarbeit „nicht unnötig durch ,Identifkationsdiskussionen´ demotiviert“ werde, so Reinéry. „Wir brauchen keine Bremsen für das Etablieren sozialer Strukturen, sondern von Herzen kommende Unterstützung und Gemeinsamkeit.“ Einen konkreten Adressaten für seine Worte nennt der Bürgermeister nicht. (LP)

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