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Kirchhundem, Kirchhundem/Düsseldorf, 27. November 2015

Würdigung des Engagements für ehrenamtliche Mitarbeiter im Feuer- und Katastrophenschutz

Innenminister zeichnet Mennekes mit NRW-Förderplakette aus

Aus den Händen von NRW Innenminister Ralf Jäger (links) nahmen Christopher Mennekes (Geschäftsführender Gesellschafter; Mitte) und Josef Dohmann (Elektriker) die NRW-Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ entgegen.
Aus den Händen von NRW Innenminister Ralf Jäger (links) nahmen Christopher Mennekes (Geschäftsführender Gesellschafter; Mitte) und Josef Dohmann (Elektriker) die NRW-Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ entgegen.
Foto: MIK NRW / Jochen Tack
Bei einem Festakt in der Staatskanzlei in Düsseldorf hat die NRW-Landesregierung zehn Arbeitgeber ausgezeichnet, die sich besonders bei der Freistellung und Unterstützung von ehrenamtlichen Mitarbeitern im Feuer- und Katastrophenschutz engagieren. Dazu zählt mit der Firma Mennekes Elektrotechnik aus Kirchhundem auch ein heimisches Unternehmen.

Aus den Händen von NRW-Innenminister Ralf Jäger nahmen Christopher Mennekes, Geschäftsführender Gesellschafter, sowie Josef Dohmann als Vertreter der ehrenamtlich bei Feuer- und Katastrophenschutz tätigen Mennekes-Belegschaft die Förderplakette „Ehrenamt in Feuerwehr und Katastrophenschutz“ entgegen.

Das Besondere daran: Die ausgewählten Unternehmen werden von ehrenamtlich Tätigen nominiert. Dohmann, der im Betrieb als Elektriker im Bereich Projektfertigung arbeitet und ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz tätig ist, hatte die Firma Mennekes vorgeschlagen. Das Unternehmen zeichne sich „nicht zuletzt durch kulante Freistellung sowohl bei den meist kurzfristigen Einsätzen, für Lehrgänge und Übungen sowie bundesweite längere Einsätze“ aus, so Dohmann. 20 Rettungskräfte im Betrieb Derzeit sind 20 Mitarbeiter von Mennekes bei der freiwilligen Feuerwehr, dem DRK, dem THW oder der DLRG tätig und auch während der Arbeitszeit zum Einsatz abrufbar. „Wir befürworten das Ehrenamt nicht nur aus gesetzlicher oder gesellschaftlicher Verpflichtung. Es ist ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass auch im Katastrophenfall in der eigenen Firma Lebensretter vor Ort sind, die verantwortungsvoll, schnell und professionell handeln können“, sagte Christopher Mennekes.

Auch die Freistellung von Einsatzkräften zur Flüchtlingshilfe in den vergangenen Wochen sei eine Selbstverständlichkeit. Das Engagement der Mitarbeiter für diese „wichtigen Aufgabe“ sei zu begrüßen, so Mennekes weiter, der Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr-Löschgruppe Kirchhundem ist. (LP)

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