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Kirchhundem, 27.01.2021

Schulleiterin darf nur kommissarisch agieren

Heinsberger Grundschule möchte Gemeinschaftsgrundschule werden

Grundschule Heinsberg
Grundschule Heinsberg
privat
Heinsberg. Die Schulpflegschaft der Grundschule Heinsberg hat den Antrag gestellt, eine konfessionslose Gemeinschaftsgrundschule zu werden. Denn die aktuelle Schulleiterin Ulrike Göbel-Kohtz darf ihr Amt nur kommissarisch ausüben.

Die St. Katharina-Grundschule in Heinsberg ist die letzte (katholische) Bekenntnisgrundschule in der Gemeinde. Die Frage ist: Wie lange noch? Katrin Hanses-Borowski, Vorsitzende der Schulpflegschaft, machte im Gespräch mit LokalPlus deutlich, dass es Zeit sei, den Schritt zur Gemeinschaftsschule nun ebenfalls zu gehen.

Auslöser war das Ausscheiden der ehemaligen Schulleiterin Getrud Held. Im Herbst wurde zwar mit Ulrike Göbel-Kohtz eine Nachfolgerin gefunden, allerdings nur kommissarisch. Göbel-Kohtz darf die Stelle als Schulleiterin nur kommissarisch übernehmen, da sie evangelisch ist. Heißt, nur ein Pädagoge mit katholischer Konfession darf die Grundschule leiten.

Suche war erfolglos 

Die Suche nach einem katholischen Schulleiter habe sich aber als sehr schwierig gestaltet, sagt Hanses-Borowski, bzw. habe einfach nicht geklappt. „Und diese Situation bringt ja auf Dauer keinen weiter. Die Kinder sind sowieso gemischt und durch eine Umwandlung ändert sich so gut wie nichts.“


Nur, dass eben der Name ein anderer wäre und „St. Katharina“ wegfiele. „Wir handeln im Sinne der Kinder“, so die Vorsitzende. „Und die brauchen eine feste Schulleitung. Selbst jeden Elternbrief darf Frau Göbel-Kohtz nur kommissarisch unterschreiben.“

Die neue Schulleiterin habe coronabedingt sowieso keinen leichten Start gehabt, so Hanses-Borowski. „Sie konnte sich nicht bei allen Eltern persönlich vorstellen. Ich habe sie als sympathische und sehr kooperative Person kennengelernt, die gerne bleiben möchte.“

Entscheidung möglicherweise per Briefwahl

Jetzt sind die Eltern am Zug: Zunächst wurden Elternstimmen gesammelt und ein entsprechenden Antrag auf Umwandlung bei der Gemeinde eingereicht. Im nächsten Schritt werde dann den Eltern der 126 Schüler die Möglichkeit gegeben, über die Umwandlung abzustimmen, erklärte Verena Gräbener, Leiterin des Amtes Ordnung, Schule, Soziales. Pandemiebedingt solle dies wahrscheinlich als Briefwahl geschehen. Mehr als die Hälfe der Stimmberechtigten müssen dafür stimmen, damit es zu einer Umwandlung kommt.

Ein Artikel von Christine Schmidt

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