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Kirchhundem, 05. September 2017

30 Kameraden übten an zwei Schrottautos

Feuerwehr Kirchhundem hält sich im Bereich „Technische Hilfe“ fit

An zwei Autos übten die Kameraden den richtigen Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten.
An zwei Autos übten die Kameraden den richtigen Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten.
Foto: Feuerwehr Kirchhundem
Kirchhundem. Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen, Pkw liegt auf der Seite: So hieß das Übungsszenario am Samstagnachmittag, 2. September, für die Löschgruppe Kirchhundem. 30 Kameraden übten an zwei Schrottautos den richtigen Umgang mit den hydraulischen Rettungsgeräten - der Schere, dem Spreizer und den Stempeln.

Außerdem wurde geübt, wie ein Pkw nach einem Unfall richtig unterbaut und gestützt wird.

Da die Löschgruppe Kirchhundem im Regelfall bei allen Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen alarmiert wird, befindet sich auf dem vor zwei Jahren beschafften HLF20 (Hilfeleistungslöschfahrzeug) eine erweiterte Ausstattung zur technischen Hilfeleistung. Hierzu gehört unter anderem das Absicherungssystem „Stab Fast“ sowie eine Rettungsplattform. Der Umgang mit diesen Geräten wurde ebenso geübt, wie die Bedienung von einigen Rettungsmitteln, die erst kürzlich angeschafft wurden. Windeneinsatz Einen Tag zuvor, am Freitagabend, hatten die Kameraden bereits genauestens den Windeneinsatz besprochen und geübt. Nach dem theoretischen Teil – Thema waren die Wirkung der Kräfte, die Reibungskräfte und der Einsatz von loser und fester Rolle – bauten die Kirchhundemer alles auf dem Hof des Gerätehauses auf.

Die Löschgruppe Kirchhundem veranstaltet jedes Jahr ein Übungswochenende. An diesen beiden Tagen werden abwechselnd die Themen „Technische Hilfeleistung“, „Brandbekämpfung/Innenangriff“ und „ABC“ (atomare, biologische und chemische Gefahren) durchgesprochen und in praktischen Übungen abgearbeitet.
(LP)

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