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Kirchhundem, Kirchhundem-Welschen-Ennest, 17. Juni 2016

Realitätsnahe Brandschutz-Übung zum Abschluss der Projektwoche an der Grundschule

Ein "feuriger" Tag mit 37 Einsatzkräften

Feuerwehrübung an der Grundschule Welschen-Ennest
Fotos: Michelle Kalaz
Am Freitagnachmittag, 17. Juni, fand die jährlich stattfindende Projektwoche zum Thema "Feuer" mit dem Auftritt der Feuerwehr an der Grundschule Welschen-Ennest ihren spektakulären Abschluss. Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde freuten sich über einen Tag voller lehrreicher Aktionen.

Der Abschluss und wohl das Highlight der Projektwoche war die Feuerwehrübung, der Löschgruppe der freiwilligen Feuerwehr Welschen Ennest mit Unterstützung der Löschgruppen aus Hofolpe, Silberg und Meggen sowie Ersthelfern der DRK-Ortsgruppe Kirchhundem. Diese simulierten so realitätsnah wie möglich einen Brand im Schulgebäude.

Um Punkt 17.30 Uhr ertönten die Feuer-Sirenen der Schule, und alle Besucher stürmten aus dem Gebäude nach draußen, während einige Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht auf den Schulhof einfuhren. Von dem dort befindlichen Fußballplatz beobachteten Kinder und Besucher das Geschehen. Einsatzleiter Florian Fisahn (29) beschrieb die simulierte Lage wie folgt: "Es gibt ein Feuer in einem Klassenraum im ersten Obergeschoss. Vier Schüler haben sich auf das Vordach gerettet. Diese werden mit einer einfachen Leiter wieder zu Boden gebracht, während man für die drei Schüler, die sich noch im Klassenraum befinden größere Geschütze auffährt. Mit einer Drehleiter werden sie durch das Fenster gerettet. Außerdem gibt es eine Brandbekämpfer-Gruppe, die gleichzeitig versucht, das imaginäre Feuer im Gebäude zu Löschen. Zwei Atemschutztrupps werden die "Brandopfer" bergen und zur weiteren Versorgung dem DRK-Team überbringen, welches mit einem Notarzt schon auf dem Schulhof bereit steht."

Im Rahmen der Projektwoche waren mehrere Gruppen gebildet worden, die sich mit verschiedene Dingen rund ums Thema "Feuer" beschäftigten. "Die Schüler lernten, wie man einen Notruf absetzt und sich im Brandfall korrekt verhält", erzählte Schulleiterin Heidi Große-Gehling (45). Auch die künstlerische und musikalische Ader der Schüler wurde in der Projektwoche gefördert. So entstanden Lieder und Tänze rund um das Thema, welche am Nachmittag in der Turnhalle der Grundschule präsentiert wurden. Nachdem insgesamt 37 Einsatzleute die Schule "geräumt" und das "Feuer gelöscht" hatten und alle Aufräumarbeiten abgeschlossen waren, standen wieder Spiel und Spaß im Fokus. Die Feuerwehrmänner durften außerdem noch befragt werden, und auch die Einsatzfahrzeuge standen zur Begutachtung bereit. Für das leibliche Wohl sorgten währenddessen die Eltern der Schüler, denen Heidi Große-Gehling ein großes Dankeschön aussprach. Es wurde noch gegrillt und gespielt, bis sich der "feurige" Tag dem Ende zuneigte.
Ein Artikel von Michelle Kalaz

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