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Kirchhundem, Kirchhundem-Silberg, 24. April 2016

Lyrische und musikalische Beiträge zum Thema „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ im Schrabben Hof

Ein Abend für die Ladies

Ein Abend für die Ladies
Fotos: Jill Arens
In Silberg gab es am Samstag, 23. April, einen Abend nur für Ladies. Getreu dem Motto „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ durfte sich frau auf der Bühne des Kulturguts Schrabben Hof in Silberg kreativ ausprobieren. Egal, ob Geschichten, Gedichte oder Musikbeiträge – alles war willkommen. Den Rahmen des Programmes bildeten „Die Cuisinen“ sowie die Künstlerin Beate Fasulo mit der Ausstellung ihrer Werke „Weibsbilder“. Initiatorinnen des neuen Projektes sind Ulrike Wesely und Petra Griese, die sich ebenfalls am Programm beteiligten.

Lyrisch und musikalisch näherten sich die Teilnehmerinnen der Liebe, der Eifersucht und der Geborgenheit zwischen Mann und Frau. Geschichtenerzählerin Petra Griese berichtete von der Erschaffung der Frau. „An jeder Ecke sollte es einen idealen Mann geben. Dann machte Gott die Erde rund“, schildert Griese. Mit Märchen, die zum Träumen und Fantasieren anregten, zog sie die Zuschauer in ihren Bann. Gesanglich gaben Jutta Kunze, Silke Assmann, Madeleine Hellenthal und Ulrike Wesely ihre Stimmen zum Besten und präsentierten Stücke aus Musicals und Rock/ Pop. Kerstin Muckenhaupt stellte eigens verfasste Texte vor. Der Abend verdeutlichte, warum es in entmutigenden Situationen „Oh Man(n)“ und nicht „Oh Frau“ heißt: So konnten die Frauen unter sich einmal ganz frei über das männliche und das weibliche Geschlecht und die jeweiligen Eigenheiten debattieren – und zwar künstlerisch. Besonders amüsant war die musikalische Improvisation von Ulrike Weseley und Jutta Kunze. In das Stück „Ich gehör nur mir“ aus dem Elisabeth-Musical wurden immer wieder Männergedanken zwischen die Zeilen gesprochen. Ebenso lustig waren die Verwendung von Waschbrett, Messer und Gabel als Instrument sowie eine „denglische“ Ausdrucksweise.

Auf ernste, tiefsinnige und vergnügliche Weise näherte man sich kreativ der Liebe als seltsamem Spiel und unterhielt das sehr aktive Publikum. Eine Fortsetzung wird es im November geben, dann unter dem Motto „Selbst ist die Frau“.
Ein Artikel von Jill Arens

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