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Kirchhundem, Kirchhundem, 6. November 2015

Bürgermeister Reinéry sieht noch Beratungsbedarf

Dorfplatz wird erst 2016 benannt

Eine Ansicht des neuen Dorfplatzes.
Eine Ansicht des neuen Dorfplatzes.
Die Entscheidung über die Benennung des neu gestalteten Dorfplatzes in Kirchhundem verschiebt sich auf das kommende Jahr: Bürgermeister Andreas Reinéry setzte den Tagesordnungspunkt am Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses kurzerhand ab und kündigte eine interfraktionelle Runde an.

„Man erlebt es nicht jeden Tag, dass eine Straße oder ein öffentlicher Platz benannt wird. Um möglichst viele Interessen und Ideen berücksichtigen zu können, wird es demnächst eine interfraktionelle Beratung geben“, sagte Reinéry am Freitag auf Anfrage von LokalPlus. Er sehe grundsätzlich nach Rede- und Vorbereitungsbedarf. Einen konkreten Zeitrahmen wollte der Bürgermeister nicht nennen. Ein endgültiger Beschluss, wie der Dorfplatz künftig heißen wird, werde aber „in diesem Jahr sicherlich kein Thema mehr sein“.

Bislang sind drei Vorschläge im Rathaus eingegangen. Der Förderverein „Fachwerk Erhalten und Gestalten“, der die ehrenamtliche Neugestaltung koordiniert hatte, setzt sich für den Namen „Dorfplatz-Kirchhundem“ ein. Der Verein „Freunde von Houplines“ dagegen möchte mit der Bezeichnung „Houpliner Platz“ die Verbundenheit mit der französischen Partnerstadt zum Ausdruck bringen. Als dritte Option steht der Name „Kardinal-Cordes-Platz“ im Raum.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

Bildergalerie: Dorfplatz wird erst 2016 benannt