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Kirchhundem, 29. November 2018

Hoher Arbeitsaufwand

Beschädigungen am Albaumer Kunstprojekt beseitigt

Mit hohem Arbeitsaufwand ist es Lisa Willmes gelungen, ihr mutwillig beschädigtes Kunstwerk am Albaumer Kleffweg instand zusetzen. Der Angler hat seinen Platz nun wieder eingenommen.
Mit hohem Arbeitsaufwand ist es Lisa Willmes gelungen, ihr mutwillig beschädigtes Kunstwerk am Albaumer Kleffweg instand zusetzen. Der Angler hat seinen Platz nun wieder eingenommen.
Foto: privat
Albaum. Zweimal waren die Kunstprojekte am Albaumer Kleffweg in diesem Jahr mutwillig zerstört worden. Zunächst wurden kurz vor Muttertag im Mai an drei Kunstwerken erhebliche Schäden verursacht. Nun sind die Rekonstruktionen der Werke abgeschlossen.

Die „Vandalen“ hatten zunächst eine von drei Lampen von dem Kunstwerk „Naturresourcen des Sauerlandes“ heruntergerissen und das Kunstwerk „Generationen“ erheblich beschädigt. Erst später war festgestellt worden, dass auch der Kopf des „Anglers“ abgerissen werden sollte und dadurch beschädigt wurde.  

Im August wurde das Kunstwerk „Der Angler und das Wasser“ brutal zerstört und den Hang herunter geworfen. An der Figur, die unter anderem aus stabilem Glasfaser hergestellt worden war, war dadurch fast der gesamte „Kopfbereich“ zerstört und bei der Bewertung der Schäden stellte sich heraus, die Instandsetzung wird schwierig und sehr aufwendig. Fertigstellung nach mehr als drei MonatenNach nunmehr mehr als drei Monaten ist die Instandsetzung des „Anglers“ gelungen. Der Angler steht wieder im Kleffweg an seinem Platz oberhalb des Teiches und die Bürger des Ortes Albaum hoffen, dass keine weiteren Beschädigungen mehr verursacht werden.

Albrecht Sandholz: „Als Vorsitzender des Heimat- und Fördervereins Albaum habe ich mich sehr herzlich bei Lisa Willmes mit einem Präsent bedankt, denn sie hat sofort bei unserer Frage, ob sie die Instandsetzung durchführt, eine Zusage gegeben.“

Lisa Willmes hat die Skulptur kurz vor ihrem Abitur im Rahmen des Kunstprojektes des Gymnasiums Maria Königin in Altenhundem entworfen und modelliert. Lisa Willmes schockiert über Vandalismus an ihrem Kunstwerk„Als ich gehört habe, dass meine Skulptur „Der Angler und das Wasser“ erneut zerstört wurde war ich mehr als schockiert darüber“, sagt Lisa Willmes.“ Unter Absprache mit dem Heimat- und Förderverein Albaum, entschied ich mich, dass wir den Angler erneut reparieren.“ Nach vielen Stunden Arbeit, gemeinschaftlich mit dem Förderverein, sei der Angler dem originalen sehr ähnlich rekronstruiert worden.

Die Instandsetzungen nach den Beschädigungen haben Aufwendungen von fast 1000 Euro verursacht. Weiterhin sind zur Beseitigung der Schäden 80 Arbeitsstunden angefallen, die alle unentgeltlich von dem Verein geleistet wurden. Anhand dieser Daten kann man erkennen, welcher örtlicher Aufwand durch den Vandalismus angefallen ist.
500 Euro für sachdienliche Hinweise„Für diese unnötig entstandenen Kosten hätte man für den Ort viel sinnvollere Dinge machen können. Der oder die Täter sollten sich schämen“, sagt Johannes Bals, Kassierer des Heimat- und Fördervereins Albaum. Der Vandalismus wurde auch in beiden Fällen zur Anzeige gebracht. Nach wie vor gilt die Zusage des Heimat- und Fördervereins Albaum, für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von 500 Euro zu zahlen.
(LP)

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