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Kirchhundem, 09.05.2021

Studentischer Ideenwettbewerb zur Ortsentwicklung

„Auf neuen Wegen durch Welschen Ennest“: Das sind die Preisträger

Alle Preisträgerinnen und in der hinteren Reihe v.l. Reinhard Hesse, Bürgermeister Björn Jarosz, Professor Erl und Stephan Baumhoff.
Alle Preisträgerinnen und in der hinteren Reihe v.l. Reinhard Hesse, Bürgermeister Björn Jarosz, Professor Erl und Stephan Baumhoff.
Sigrid Mynar
Welschen Ennest. „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun.“ Mit den Worten von Mahatma Gandhi machte Kirchhundems Bürgermeister Björn Jarosz deutlich, um was es am Samstagnachmittag, 8. Mai, in der Schützenhalle Welschen Ennest ging: Einen Masterplan für die Entwicklung des Ortskerns in Welschen Ennest.

Die Gemeinde Kirchhundem und die Dorf AG Welschen Ennest waren bei ihren Überlegungen neue Wege gegangen und hatten in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Thorsten Erl (Lehrgebiet Städtebau der Universität Siegen) einen studentischen Ideenwettbewerb ausgelobt, dessen Entwurfsplanungen vorgestellt und die besten vier von insgesamt elf Entwürfen an diesem Tag prämiert wurden.

Mitte November 2020 hatte eine Ortsbegehung stattgefunden und in der sich anschließenden Online-Auftaktveranstaltung tauschten sich die Studierenden im Masterstudiengang „Bauen im Bestand“ mit der Dorf AG und zahlreichen Dorfbewohner aus, welche Potentiale und Defizite Welschen Ennest hat.

Ort zukunftsfähig gestalten

Der mit 2.500 Euro ausgestattete Wettbewerb „Grüße aus Welschen Ennest“ sollte diese Themen aufnehmen und Denkanstöße und Impulse liefern, um den Ort aufzuwerten und zukunftsfähig zu machen.


„Ich finde es erstaunlich und erfreulich, dass man uns eingeladen hat, an diesem enorm wichtigen Prozess mitzuarbeiten“, so Professor Erl mit Blick auf Bürgermeister Jarosz und den Vorstand der Dorf AG, Reinhard Hesse und Stephan Baumhoff.

Es gehe nicht nur um die unmittelbare Zukunft, sondern um einen Prozess, der kontinuierlich über 10, 20 oder sogar 30 Jahre fortgeschrieben werden müsse. Die Pandemie habe gezeigt, dass der ländliche Raum und die Frage danach, wie wohnt man in Zukunft auf dem Land, wichtig geworden sei.

Ein Entwurf zeigt eine mögliche Gestaltung für den Ortskern.

Professor Erl erläuterte, welche Kriterien die Jury, bestehend aus Mitarbeitenden des Lehrgebiets Städtebau der Uni Siegen, der Gemeindeverwaltung Kirchhundem, Architekten und Landschaftsarchitekten sowie die Dorf AG Welschen Ennest zugrunde gelegt hatten.


Ziel sei gewesen, unter Einbeziehung städtebaulicher, landschaftlicher, verkehrlicher sowie Mobilitätsaspekten Handlungsbedarfe zu beleuchten und die Diskussion um eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Ortskernentwicklung zu schärfen. Auch das Zusammenspiel mit den benachbarten Orten sollte sich auf Rahmenplanebene betrachtet werden.

Julia-Elisabeth Schander und Isabell Pazmann erreichen ersten Platz

Im Bewertungsverfahren konnten sich vier Entwurfsplanungen durchsetzen, die eine Gemeinsamkeit aufwiesen: Sie alle stammen von weiblichen Studierenden. Und so entschied die Jury:

„Auf neuen Wegen durch Welschen Ennest“ von Julia-Elisabeth Schander und Isabell Pazmann landete auf Platz eins. Der zweite Preis ging an „ErlebnisRaum Welschen Ennest“ von Annika Slenzka und Louisa Gail und über den dritten Platz freuten sich Anna-Sophie Schlosser und Lisa Bäumer für ihren Entwurf „Erlebnispfad Rahrbachtal“.

Die beiden Erstplatzierten Julia-Elisabeth Schander und Isabell Pazmann (re.) mit ihrem Projekt „Auf neuen Wegen durch Welschen Ennest“.

Mit einem Sonderpreis wurden Husna Parwani und Elena Künz für ihre Arbeit „Leben im zukunftsfähigen Dorf“ belohnt. Damit trotz Pandemie Familien und Freunde der Preisträger bei der Auszeichnung zuschauen konnten, wurde sie per Livestream auf dem Youtube-Kanal der Uni übertragen.


„Wie geht es weiter?“ fragte abschließend Bürgermeister Jarosz und lieferte gleich seine Antwort: „Jetzt müssen wir Anträge für Fördermittel auf den Weg bringen, damit wir diese tollen Ideen in die Tat umsetzen können.“ Dass die unermüdlich arbeitende Dorf AG auch weiterhin zielstrebig und kontinuierlich an den Entwicklungsprozessen arbeitet, daran habe er keinen Zweifel.

Ein Artikel von Sigrid Mynar

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