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Finnentrop, Finnentrop, 24. März 2016

16 Kinder und Jugendliche besuchen Blox-Halle

Zusammenhalt an der Kletterwand

Farben geben Kletter-Routen vor
Fotos: Nils Dinkel
Im Rahmen des Osterferienprogramms besuchten am Mittwoch, 23. März, 16 Jugendliche des kjk-Hauses die Blox-Boulderhalle in Heggen. Annika Bödefeld erklärte den Kindern, was es beim Klettern zu beachten gibt, und machte einige Aufwärmübungen mit ihnen, ehe es an die Wände ging.

Die Kinder ziehen die Kletterschuhe an. Diese sollen ihnen an den Bouldern (englisch für Felsblock) und Wänden mehr Halt geben. Bevor die kjk-Gruppe an die Wände darf, wärmen sich die Teilnehmer auf. Ziel beim Bouldern ist es, vom Start- bis zum Top-Stein zu klettern, wobei die Teilnehmer einer farblich vorgegebenen Route folgen sollen. „Die Klettersteine an den Wänden sind in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufgeteilt“, erklärt Bödefeld den Kindern. „Die gelben Boulder sind die größten und damit am leichtesten zu klettern. Das steigert sich unter anderem über Blau und Orange bis zu den schwersten Bouldern, den schwarzen“, sagt sie. Diese seien ziemlich anspruchsvoll. Schwierige Bewegungsabläufe auf kleinen Steinen seien umzusetzen. Quer an der Wand entlang an kleinen Steinen hochzuklettern, sei nicht einfach, erklärt Bödefeld. „Herunter könnt ihr klettern oder springen“, sagt sie zu den Kindern und Juzgendlichen. Pulver gibt zusätzlichen Halt Die Kinder freuen sich, endlich an den Bouldern hochzuklettern. Die Gruppe verteilt sich in der ganzen Halle. Kaum gestartet, sind schon die ersten Kletterer am Ziel angekommen und erklimmen auf die Wände. Andere schaffen es nicht so schnell. Sie müssen ihre Versuche abbrechen und von vorn beginnen. „Aus der Hocke starten ist einfacher“, erklärt Annika Bödefeld einem Kind. Immer wieder gibt sie Anweisungen, Hilfestellungen und Tipps. Manche Kinder haben Probleme, sich an den Steinen festzuhalten. Ein weißes Pulver, Magnesiumcarbonat, soll ihnen mehr Halt geben. Die Kinder haben sichtlich Spaß. Kaum haben sie es zu einem "Top" geschafft, klettern oder springen sie wieder von diesem herunter und suchen sich direkt eine neue Wand. Wenn jemand nicht weiter kommt, feuert die Gruppe diesen an. Auch Monika Holthöfer, staatlich anerkannte Erzieherin, versucht sich ebenfalls an den Kletterwänden. Zertifiziertes Ferienprogramm „Wir haben ein Konzept für das Ferienprogramm. Bewegung, Entspannung und Ernährung“, sagt Michael Hunold, Diplom-Sozialpädagoge und Einrichtungsleiter des kjk-Hauses. Das kjk-Haus sei seit einem Jahr für das ‚Gut drauf‘-Programm zertifiziert. Die Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) arbeitet nach diesem Konzept. Dementsprechend haben die Organisatoren das Programm danach ausgerichtet. Im Rahmen der Osterferien bot das kjk-Haus bislang weitere Aktionen wie eine Rallye, eine Pizzamassage, Entspannungsphantasiephasen, ein Osterquiz oder Bastelaktionen an. „Dabei wird jeden Tag frisch gekocht“, sagte Michael Hunold. Bis zu 40 Kinder nehmen an den Aktivitäten teil. Das Interesse am Basteln war in diesem Jahr so groß, dass wir alle Vorräte zusammensuchen mussten.“
Ein Artikel von Nils Dinkel

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