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Finnentrop, Finnentrop, 9. September 2015

Leserbrief: CDU-Ratsmitglied Dirk Leibe wehrt sich gegen Volperts Vorwurf

Wahlprogramm „nie wirtschaftsfreundlich und abgeschrieben"

Leserbrief: Leibe kontert Volperts Vorwurf
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Mit Bezug auf das LokalPlus-Interview „Bürgermeisterwahl in Finnentrop" hat Dirk Leibe einen Leserbrief verfasst. Damit reagiert das Ratsmitglied der Finnentroper CDU-Fraktion auf Vorwürfe, die der der parteilose Bürgermeisterkandidat Stefan Volpert erhoben hatte.

Volpert hatte die Frage nach Maßnahmen, durch die sich wieder mehr Betriebe in Finnentrop ansiedeln könnten, wie folgt beantwortet: „Die Wirtschaftsförderung muss politisch, personell und inhaltlich optimiert werden, damit Finnentrop innovationsfähig und das Image verbessert wird. Offensichtlich gibt es in der Finnentroper Wirtschaftsförderung irgendwelche Bremsklötze´, denn ansonsten würden CDU Ratsmitglieder, wie Dirk Leibe, ihren Betrieb in Finnentrop ausgebaut haben und nicht in der Nachbarkommune Lennestadt."

Im Folgenden der Leserbrief von Dirk Leibe im Wortlaut:

„Die Behauptung von Herrn Volpert läuft ins Leere und ist inhaltlich nicht richtig. Industrie und Gewerbebetriebe benötigen Flächen für Ansiedlung und Wachstum, leistungsfähige Straßen müssen an die Industriegebiete anschließen, gepaart mit moderner Infrastruktur. Zum Beispiel sind schnelles Internet und Stromtrassen hierfür Voraussetzungen. Aber auch die Ortsnähe zum Wohnort der Familienunternehmen ist entscheidend.

Diese war im Jahre 2004 nicht ausreichend oder in der gewünschten Qualität in Finnentrop vorhanden. Und trotzdem haben wir damals mit Aloys Weber und Bürgermeister Dietmar Hess kompetente Ansprechpartner von Seiten der Verwaltung gefunden.Im Jahre 2015 stellt sich mit dem Industriegebiet Wiethfeld diese Situation ganz anders dar. Viele Veränderungen seit 2004 Ein modernes, ebenerdiges Industriegebiet mit bester Infrastruktur. Auf Jahre hin ausreichend Platz für Neuansiedelung und Wachstum. In welcher Nachbarstadt von Finnentrop ist das in dieser Qualität vorhanden.

Stefan Volpert als Bürgermeister würde genau das verhindern, denn in seinem Wahlprogramm steht, dass er den Flächenverbrauch begrenzen möchte. Also keine neuen Industriegebiete und keine neuen Wohngebiete. Seine grüne Politik war noch nie wirtschaftsfreundlich und sein Wahlprogramm ist von der Grünen-Fraktion in Lennestadt abgeschrieben. „Wirtschaftliche Kompetenz hat allein die CDU" Wirtschaftskompetenz und der Sachverstand, mit dem Geld von anderen umzugehen, nämlich dem Steuergeld, sehe ich nur bei der CDU.

Die beiden Bürgermeisterkandidaten Volpert und Vollmert haben genau diesen Verstand nicht und haben auch in Ihren Reihen keinen, der dieses Gebiet abdecken kann.

Deshalb kommt in Finnentrop von Seiten der Wirtschaft auch nur ein Bewerber in Betracht: Bürgermeister Dietmar Heß.

Dirk Leibe
Finnentrop

(LP)

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