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Finnentrop, 08. Mai 2018

Lennepark

Toter Schwan in Finnentrop: Wütende Reaktionen bei Facebook

Im Lennepark wurde ein toter Schwan gefunden. Dass das Tier von einem Menschen getötet wurde, wovon zahlreiche Facebook-User ausgehen, kann die Gemeinde Finnentrop nicht bestätigen.
Im Lennepark wurde ein toter Schwan gefunden. Dass das Tier von einem Menschen getötet wurde, wovon zahlreiche Facebook-User ausgehen, kann die Gemeinde Finnentrop nicht bestätigen.
Foto: Sven Prillwitz
Finnentrop. Ein toter Schwan im Lennepark sorgt für Aufregung: Zahlreiche Nutzer der Facebook-Gruppe „Verspottet: Kreis Olpe“ schimpfen seit Montagabend, 7. Mai, in wütenden Kommentaren auf vermeintlich menschliche Täter. Hinweise darauf, dass der Schwan tatsächlich getötet wurde, liegen nach Angaben der Gemeinde Finnentrop allerdings nicht vor.
„Es gibt keine offensichtliche äußere Fremdeinwirkung“, teilt der Erste Beigeordnete Ludwig Rasche auf LokalPlus-Anfrage mit. Das habe der zuständige Jagdpächter der Gemeinde mitgeteilt, die ihrerseits zuvor telefonisch auf den toten Schwan hingewiesen worden sei. Das Tier wurde laut Rasche „im Bereich des Obergrabens bei Lenhausen“ gefunden.

Ein Nutzer der Facebook-Gruppe „Verspottet: Kreis Olpe“ hatte am Montagabend zwei Fotos gepostet. Ein Bild zeigt ein Nest, das andere den offensichtlich toten Schwan. Dabei soll es sich nach Angaben des Users um ein Schwanenweibchen handeln. Außerdem sei das Nest zerstört worden, was auf dem entsprechenden Foto jedoch nicht sicher zu erkennen ist. Steinwürfe und tote Enten? Der Post hat binnen 20 Stunden 547 Reaktionen und 151 Kommentare hervorgerufen, größtenteils wütender Art (Stand: (8. Mai, 16.35). Der Verfasser des Posts und zahlreiche Kommentatoren sind sich sicher, dass der Schwan von Menschenhand getötet wurde. 

Außerdem heißt es in dem Facebook-Beitrag, dass Enten in der Vergangenheit mit Steinen beworfen und zwei Tiere kürzlich ebenfalls getötet worden seien. Das kann Ludwig Rasche weder bestätigen noch ausschließen. Allerdings sei der Gemeinde bekannt, dass hin und wieder Steine vom Ufer ins Wasser geworfen worden seien, was sich „natürlich nicht gehört“, so der Erste Beigeordnete.
Ein Artikel von Sven Prillwitz

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