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Finnentrop, 18.11.2020

Ausleihe möglich

Strahlemännchen schafft Spezialtransportfahrzeug für Schwerkranke an

Joanna Junge (Strahlenmaennchen), Notfallsanitäter Peter Hill und Röttger Dahm, Leiter des gemeinnützigen Reinoldus Rettungsdienstes (von links) bei der Übergabe der futuristischen Rettungskapsel.
Joanna Junge (Strahlenmaennchen), Notfallsanitäter Peter Hill und Röttger Dahm, Leiter des gemeinnützigen Reinoldus Rettungsdienstes (von links) bei der Übergabe der futuristischen Rettungskapsel.
privat
Heggen. Als Wunscherfüller für krebs- und schwerkranke Kinder und Jugendliche engagieren sich Joanna und Eric Junge seit gut 20 Jahren mit ihrem Verein Strahlemaennchen. Mit einer besonderen Anschaffung schaut das Ehepaar weit über den Tellerrand hinaus.

Seit dem Frühjahr hat Strahlemaennchen ein Traummobil. Ein Krankenwagen mit Herz und Sternenhimmel, in dem schwerst erkrankte und dem Lebensende nahe Fahrgäste zu ihren Traumzielen gebracht werden können. „Noch einmal das Meer oder die Berge sehen oder im Dom eine Kerze anzünden. Das sind die Wünsche, die in Begleitung von Helfern und Notfallsanitätern in Erfüllung gehen können“, erklärt Eric Junge.  

In den Tagen vor dem ersten Lockdown, in denen eine Schreckensnachricht die nächste jagte und davon auszugehen war, dass Tausende erkranken, Hunderte beatmet und die Kapazitäten nicht reichen werden, wollten die Strahlemaennchen-Verantwortung übernehmen und bei gesundheitlichen Notständen helfen. Eine 60.000 Euro teure Isolationstrage wurde geordert, die infektiöse Patienten isoliert und damit Retter und Pflegepersonal geschützt.

Sicher ist sicher beim Transport von Schwerkranken. 

Als das EPI-Shuttle im Mai geliefert wurde, stand damit im Kreis Olpe eines von 42 Systemen deutschlandweit zur Verfügung. „Doch keiner der zunächst Interessierten aus dem Kreis wollte es nutzen, geschweige denn ansehen. Das war sehr traurig", bedauert Joanna Junge.


Umsonst sollte die Anschaffung nicht sein.

Ein überregionaler Partner wurde gesucht. Röttger Dahm aus Olpe hörte davon. Als erfahrener Retter und Leiter des gemeinnützigen Reinoldus-Rettungsdienstes in Dortmund nahm er Kontakt zu Strahlemaennchen auf. Bei den rasant steigenden Infektionszahlen könne das EPI-Shuttle dort sinnvoll eingesetzt werden. Vor einigen Tagen übergaben Joanna und Eric Junge die futuristische Rettungskapsel an Notfallsanitäter Peter Hill und Röttger Dahm an der Rettungswache in Dortmund.

Das Traummobil steht Interessierten auf Anfrage zur Verfügung.

Die ersten Anfragen für Verlegungen von Infizierten liegen bereits vor. „Das EPI-Shuttle ist jedoch nicht nur für Corona-Patienten gedacht. In einem anderen EPI-Shuttle wurde zum Beispiel der vergiftete russische Politiker Nawalny in Berlin transportiert“, ergänzt Peter Hill. „Auch wenn es aktuell noch zu keinem Notfall gekommen ist, sind wir froh und dankbar, das EPI-Shuttle zu haben“, betont Joanna Junge. Das System stehe auch weiterhin im Kreis Olpe zur Verfügung.  

Infos zum Traummobil und zu Strahlemaennchen: 

Isolationstransporte können über die kostenfreie 0800/700 333 16 angemeldet werden.


Strahlemaennchen ist ein gemeinnütziger Verein und auf Spenden angewiesen. Die Bankverbindung:

Sparkasse Attendorn, Lennestadt, Kirchhundem


IBAN: DE78  4625 1630 0003 0003 79

Spendenquittungen können ausgestellt werden.

  

Ein Artikel von Nicole Voss

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