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Finnentrop, 22. Mai 2020

Planung der Gemeinde: Gastronomie und Sanitärwagen im Lennepark Finnentrop

Der Lennepark in Finnentrop, hier aus der Vogelperspektive soll aufgewertet werden.
Der Lennepark in Finnentrop, hier aus der Vogelperspektive soll aufgewertet werden.
Foto: privat
Finnentrop. Der Lennepark in Finnentrop ist seit seiner Eröffnung ein Kleinod mit Erholungswert für alle Altersklassen. Das Gelände soll nach den Planungen der Gemeinde Finnentrop mit Bewegungsmeile, einem Sanitärwagen, einem Rastplatz an der Biggemündung und der Schaffung eines Einkehrpunktes mit Gastronomie weiter aufgewertet werden.

Bei der Bewegungsmeile gehen die Planungen dahin, an geeigneten Stellen entlang des Geh- und Radweges im Bereich des Lenneparks Finnentrop und ggf. auch der Biggemündung und der Thyssen-Wiesen Bamenohl einzelne Sport- und Fitnessgeräte aufzustellen und damit eine „Bewegungsmeile“ anzubieten.

Die Sanitäranlage soll nicht nur funktionalen, sondern auch gestalterischen und städtebaulichen Ansprüchen, die sich aus dem Regionale2013-Projekt „Lennepark Finnentrop“ ergeben, gerecht werden.
Eine Skizze des Sanitär- und Wohlfühlwagens.
In Abstimmung mit einem heimischen Handwerksbetrieb ist der Vorschlag entwickelt worden, einen „Sanitärwagen“ zu errichten. Mit Blick auf die lange Finnentroper Tradition als Bahnstandort ist bei dem Planungsentwurf eine einem Eisenbahnwaggon ähnelnde Bauweise gewählt worden.

Das Fahrgestell eines alten, inzwischen in schlechtem Zustand befindlichen Eisenbahnwaggons, welcher am Geh- und Radweg im Frettertal steht, könne instandgesetzt und als Unterkonstruktion für die Schaffung des barrierefreien Zugangs verwendet werden. Die Anlage könnte laut der Planungen durch ein niederschwelliges gastronomisches Angebot in einem zweiten Wagen ergänzt werden.
Das Fahrgestell eines alten, in schlechtem Zustand befindlichen Eisenbahnwaggons könnte als Unterkonstruktion für die Schaffung des barrierefreien Zugangs verwendet werden.
Bei der Gastronomie sieht das Konzept einen Ausgabebereich und einen Gastraum für etwa 14 bis 16 Personen vor. Zudem könnten Sitzmöglichkeiten im Außenbereich geschaffen werden, von denen eine gute Sicht auf den Kinderspielplatz und die Lenne besteht.

An der Mündung der Bigge in die Lenne könnte ergänzend ein Rastplatz entstehen, der den Nutzern des Geh- und Radweges an der landschaftlich besonders reizvollen Stelle, an der zudem der Ruhr-Sieg-Radweg entlang der Bigge in Richtung Attendorn/Biggesee abzweigt und Lenneroute/SauerlandRadring weiter entlang der Lenne verlaufen, einen Pausenort für Information und zur Rast schafft.
Die Planung der Rastanlage Biggemündung wurde in enger Abstimmung mit dem Sauerland-Tourismus erstellt und soll beispielhaft als „Muster“ auch an anderer Stelle im Sauerland umgesetzt werden.

Ludwig Rasche, Beigeordneter der Gemeinde Finnentrop, ist einer der Befürworter des Projekts und macht deutlich, dass auch in finanziell schwierigeren Zeiten mit guten Projekten Zeichen gesetzt werden sollten. Die Entscheidung über die Aufwertung des Lenneparks ist einer der öffentlichen Tagesordnungspunkte der Ratssitzung am Dienstag, 26. Mai, ab 18 Uhr in der Mensa des Schulzentrums der Gemeinde Finnentrop 
Die finanzielle Umsetzung:
  • Bewegungsmeile: Bei  den Gesamtkosten von bis zu 20.000 Euro ließe sich ein Förderantrag stellen. Bei einer Förderquote von 80 % würde sich ein Eigenanteil von 4.000 Euro für die Gemeinde ergeben.
  • Einkehrpunkt/Gastronomie: Eine LEADER-Förderung scheidet auf Grund der rechtlichen Rahmenbedingungen aus, so dass dieses Teilprojekt bei kalkulierten Kosten von rd. 75.000 Euro aus Mitteln der Gemeinde Finnentrop finanziert werden müsste.
  • Rastplatz Biggemündung: Herstellung des Platzes einschließlich der touristischen Informationen è 48.500 Euro. Bei Realisierung als LEADER-Projekt könnte mit einer Förderung 31.525 Euro (65 %) gerechnet werden. Der Eigenanteil der Gemeinde würde rund 16.975 Euro betragen.
  • Sanitärwagen: Die Herstellungskosten des komplett eingerichteten Wagens und die Herrichtung des Geländes sind mit etwa 127.000 Euro kalkuliert. Bei Realisierung als LEADER-Projekt könnte mit einer Förderung von rund 82.550 Euro gerechnet werden. Der Eigenanteil der Gemeinde würde inklusive des Materialwertes (7800 Euro, insgesamt 52.250 Euro betragen.
Ein Artikel von Nicole Voss

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