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Finnentrop, Finnentrop-Weringhausen, 29. November 2015

300 Rock-/ Metalbegeisterte beim 2. High-Voltage-Festival

Ordentlich Rock auf die Ohren

Social Distrust: Erster Auftritt nach einem Jahr begeistert Fans.
Social Distrust: Erster Auftritt nach einem Jahr begeistert Fans.
Fotos: Nils Dinkel
Die Rock-Society veranstaltete am Samstag, 28. November, das zweite High-Voltage-Festival in Weringhausen. Neben „my sweet pain“, „Monsun“ und „Social Distrust“ spielten auch verschiedene Musiker aus der Community zahlreiche Coversongs.

Als Einheizer standen „my sweet pain“ aus Solingen auf der Bühne, die die Besucher mit melodischen, packenden Songs aus dem Genre Metal zum headbangen brachte. Mit „Die Leute kommen rein während wir spielen. So schlecht können wir nicht sein“, lobte Marc Petschke (Gesang/Gitarre) die Leistung seiner Band. Als Stimmungsmacher lockte die Band die Gäste nach vorne „um den Ohrenärzten Arbeit zu verschaffen“. Die Bühne wurde dann für „Monsun“ aus Elspe freigemacht. Spätestens jetzt war das Warm-Up der Besucher abgeschlossen. Songs aus den zurückliegenden 30 Jahren der Rockgeschichte in Kombination mit gut aufeinander abgestimmten Gitarren, Bass, Schlagzeug, Keyboard und Gesang gehören zum Spezialgebiet der Band. Mit Cover-Versionen von AC/DC „Highway to Hell“ und „Here I go again” von Whitesnake, machten sie sich zum Publikumsliebling.

Social Distrust animierten von Anfang an zu Pogotanz und guter Laune. Nach einjähriger Bühnenabstinenz waren die 300 Besucher ebenso erfreut wie die Band, endlich wieder die Bühne zu stürmen. Mit Songs wie „Time is passing by“ oder „Loser“ verbreiteten sie ordentlich Stimmung und fetzigen Sound in der ganzen Halle. Die Band kam den „Zugabe“-Rufen der Zuschauer nach und legten eine etwa 20-minütige Extrazeit ein. Eine Setlist aus 16 Songs erwartete die Besucher am Ende eines gut aufeinander angepassten Musikerlebnisses. 15 Musiker aus der Rock Society traten als „RS-United“ in verschiedenen Besetzungen auf. Auf die Besucher warteten Konstellationen, die es so noch nicht gab. Zwei gemeinsame Proben und eine große Aufwärmrunde im Backstage-Bereich reichten aus, um mit großem Spaß aber vollem Ernst auf die Bühne zu gehen.

Der 16-jährige Moritz feierte mit der „RS-United“ seine Bühnenpremiere. Die Besucher bekamen Coversongs wie „Anti-Zombie“ von Die Ärzte, „Burn“ von Deep Purple oder „Pretender“ von Foo Fighters auf die Ohren.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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