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Finnentrop, Finnentrop-Heggen, 21. März 2016

Jan-Luca Feldmann spricht über Ausbildung an der Kläranlage Biggetal

Mehr als Abwasserbehandlung

Jan-Luca Feldmann ist Azubi im 3. Lehrjahr an der Kläranlage Biggetal.
Jan-Luca Feldmann ist Azubi im 3. Lehrjahr an der Kläranlage Biggetal.
Fotos: Ruhrverband
Mit 16 Jahren begann Patrick Wittig eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik beim Ruhrverband. Mittlerweile ist der 31-jährige Abwasser-Meister selbst Ausbilder und schult den Nachwuchs an der Kläranlage Biggetal in Heggen. Sein derzeitiger Schützling Jan-Luca Feldmann ist Auszubildender im dritten Lehrjahr und steht kurz vor der Abschlussprüfung. Zum Weltwassertag am 22. März hat der Azubi über ihre Arbeit gesprochen.

Von seiner anfänglichen Skepsis, dass es sich um einen abwechslungsarmen Berufszweig handeln könnte, ist nicht mehr viel übriggeblieben, sagt Feldmann. „Mein erster Eindruck war der, dass es ja gar nicht müffelt, so wie ich mir das vor Dienstantritt vorgestellt habe“, schmunzelt der 2,01 Meter große Azubi, als er an seine ersten Tage beim Ruhrverband zurückdenkt.
Der Azubi wird von Ausbilder Patrick Wittig (vorne) unter die Fittiche genommen. Der Abwassermeister absolvierte vor 15 Jahren ebenfalls seine Ausbildung beim Ruhrverband.
„Ich schätze den abwechslungsreichen Job, denn mein Aufgabengebiet ist sehr vielfältig angelegt. Einerseits werde ich auf der Kläranlage ausgebildet, andererseits umfasst die Ausbildung auch überbetriebliche Bereiche. Ich bin eigentlich eine ‚eierlegende Wollmilchsau‘, denn die Ausbildung beschränkt sich nicht nur auf Abwassertechnik, sondern bietet auch betriebswirtschaftliche, elektro- und verfahrenstechnische sowie metallverarbeitende Aspekte und das Labor“, ergänzt der 18-Jährige. Feldmann: Beruf mit Perspektive Feldmann sieht seinen Beruf perspektivisch, denn „eine effiziente Abwasserbehandlung wird auch in späteren Jahren noch vonnöten sein“. Ganz nebenbei führt er eine familiäre Tradition fort, denn auch sein Vater ist ein „alter Hase“ und seit Jahren für den Ruhrverband tätig.

Der Ruhrverband bietet aber nicht nur an seinen Kläranlagen Jobmöglichkeiten, sondern auch in den Elektro- und Metallwerkstätten, der Fischerei, dem Forst, im chemisch-biologische Labor oder in den unterschiedlichen Verwaltungsbereiche wie Finanzen, EDV, Recht oder Kommunikation. (LP)
Der Ruhrverband als Arbeitgeber

•Der Ruhrverband bietet über 1000 Beschäftigten seit Jahrzehnten ein sicheres und innovatives Arbeitsumfeld, kümmert sich um die Abwasserreinigung und sichert die Wasserversorgung für 4,6 Millionen Menschen im Ruhreinzugsgebiet.

•Ebenfalls vielfältig ist das Angebot an qualifizierten Ausbildungsplätzen, mit denen der Ruhrverband jungen Menschen eine berufliche Perspektive eröffnet. Für HochschulabsolventInnen, StudentInnen und SchülerInnen mit Interesse an Umweltschutz werden auch Praktikumsplätze angeboten. Den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt der Ruhrverband darüber hinaus durch das Wasserstipendium Ruhr.

•Mehr zu den Karrieremöglichkeiten beim Ruhrverband online unter www.ruhrverband.de/ueberuns/karriere/

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