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Finnentrop, 06. Januar 2018

Für Klimaschutz und Nachhaltigkeit:

„LebensMITTELretter“ im kjk-Haus im Einsatz

Unter dem Motto „LebensMITTELretter“ werden im kjk-Haus Lebensmittel verwerdet, die vor dem Ablauf der Mindesthaltbarkeit stehen.
Unter dem Motto „LebensMITTELretter“ werden im kjk-Haus Lebensmittel verwerdet, die vor dem Ablauf der Mindesthaltbarkeit stehen.
Foto: privat
Finnentrop. Mit Beginn des neuen Jahres setzt sich das Kinder-, Jugend- & Kulturhaus (kjk-Haus) in Trägerschaft der St. Johannes Nepomuk Gemeinde in Finnentrop wieder für Nachhaltigkeit ein – und verwertet Lebensmittel unter dem Projektnamen „LebensMITTELretter“.

Neuerdings werden gleich zweimal in der Woche Lebensmittel, die kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) sind, aus benachbarten Supermärkten abgeholt und damit „gerettet“. D“ie LebensMITTELretter“ haben dann die Aufgabe, die Sachen zu sortieren und spontan etwas für alle zuzubereiten.

Das kann ein Gericht für die Besucher des Jugendcafés oder des Kindertreffs sein. Alternativ wird Obst und Gemüse geschnitten und ansehnlich präsentiert und beispielsweis mit Dips gereicht. Im Idealfall entsteht so auch ein Mehrgänge-Menü. Hauseigenes KlimaschutzkonzeptEingeflochten ist das Projekt in ein hauseigenes Klimaschutzkonzept des kjk-Hauses mit den Leitgedanken Wahrung der Schöpfung, Nachhaltigkeit sowie Sensibilisierung für das Thema, erlebbar machen und direktes umsetzen im Alltag.
Klimaschutzkonzeptes im kjk-Haus:
  • Schulungen und Projekte zum Thema Recycling, unter anderem Klimafrühstück, Besuch des „Metabolons“ in Lindlar; Freilichtmuseum Lindlar
  • Mitarbeiterschulungen zum Beispiel bei Workshops in „wiederverwandt“ in Köln und im „Metabolon“ in Lindlar
  • Teilnahme an Umweltschutzpreisen seit über 15 Jahren, unter anderem erste Preise beim Umweltschutzpreis der Gemeinde Finnentrop in den Jahren 2014 und 2015
  • Klimaschutz auch als Motto für Ferienspiele : beispielsweise „Upcyclingprojekte“ - wieder- und Weiterverwendung von Materialien, wie Taschen aus alten Jeanshosen, Regale aus Paletten, „Upcycling“ von T-Shirts durch Batiken
  • Einkauf nach Möglichkeit von regionalen Produkten oder Lebensmitten aus biologischer Erzeugung (wie regionales Mineralwasser in Pfandflaschen, Bio-Säfte oder regionale Säfte, regionale Eier, Kartoffeln, regionales Fleisch oder Obst nach Saison, Fair-Trade Bananen, Bio- und Fair-Trade Kaffee, Bio-Tees
  • Bewusst machen: Wasser- und Energieersparnis bei vegetarischer Ernährung; indirekter Wasserverbrauch bei der Kleidungsherstellung
  • Ernährungspyramide
  • kostenloser Obstkorb mit Obst der Saison zu den Zeiten des Jugendcafes
  • Brot vom Biobäcker donnerstags :kostenlos geschmierte Brote
  • Verwendung von Recyclingpapier im Büro, Recycling-Stiften und erneuerten Patronen
  • Verwendung von Recycling Hygienepapieren
  • Verwendung von Akkus statt Einwegbatterien
  • Umrüstung Beleuchtung auf LED oder Energiespar Lampen im kjk-Haus und im katholischen Pfarrzentrum
  • „LebensMITTELretter“ als Herzstück des Konzeptes
Weitere Infos und Anmeldung unter Telefon 0 27 21/5 07 48, im Netz sowie bei Facebook/kinder-jugend-&kulturhaus, wo es auch aktuelle Fotos gibt.
(LP)

Bildergalerie: „LebensMITTELretter“ im kjk-Haus im Einsatz