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Finnentrop, 18. Juni 2017

Wichtiger Faktor in der Jugendarbeit

Kolpingjugend Heggen weiht neue Räume ein

Der Kolpingjugend in Heggen stehen fortan modernisierte Räumlichkeiten zur Verfügung.
Der Kolpingjugend in Heggen stehen fortan modernisierte Räumlichkeiten zur Verfügung.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Heggen. Offiziell eingeweiht wurden am Sonntag, 18. Juni, die neuen Räume für die Kolpingjugend Heggen im Keller des Pfarrheims. Planung und Fertigstellung dauerten über ein Jahr und es wurden 8.775 Euro investiert, um der Jugend einen einladenden Treffpunkt bieten zu können.

Schon seit vielen Jahren treffen sich die jungen Menschen der Kolpingjugend in einem Jugendkeller, doch die Örtlichkeiten waren in die Jahre gekommen, wie Claudia Sangermann vom Kolpingvorstand Revue passieren ließ. So wurde das Jugendheim 1954 an der Stelle der ehemaligen Vikarie errichtet. 1999 wurde das Gebäude aufwändig renoviert und aus dem Jugendheim wurde das Pfarrheim.

Heute, 18 Jahre später, standen ein weiteres Mal Erneuerungen an. So wurde aus zwei kleinen Räumen ein großer Raum. Hier können sich die Kinder und Jugendlichen sowie alle Mitglieder der Kolpingjugend gemeinsam entfalten und vernetzen, sei es beim Basteln, Billard oder Wii-Spielen, Kickern oder gemütlich auf der Couch sitzen und chillen. „Das“, erklärte Herbert Stipp vom Kirchenvorstand, „war aber nicht ganz einfach, da es sich bei der abzureißenden Wand um eine tragende Mauer handelte.“ „Das Licht in der Gemeinde“ Die Mauer wurde entfernt und auch das Heizsystem für den entstandenen Raum musste erneuert werden. Nun erstrahlt alles in hellem und freundlichem Glanz. Neben Einnahmen aus dem Pfarrkalender und Rücklagen beteiligte sich auch die Stiftung der Sparkasse mit 750 Euro an den Umbaukosten. Josef Wurm von der Sparkasse überreichte einen symbolischen Scheck an Sven Hesener vom Kolpingjugend Vorstand. Anschließend segnete Pastor Jochen Andreas die Räumlichkeiten und bedankte sich mit einem Augenzwinkern bei Josef Wurm für die Unterstützung: „Wenn ich ein Apfel wäre, dann würde ich mir dich als Wurm wünschen.“

Auch der Pfarrgemeinderat gratulierte und der Vorsitzende Berthold Sangermann überreichte zwei Stehlampen. „Die Kolpingjugend ist das Licht in der Gemeinde und das soll man sehen.“ Claudia Sangermann bedankte sich nochmals bei allen, die diese Renovierung ermöglicht haben: „Die Voraussetzungen für eine lebendige Jugendarbeit sind somit geschaffen. Nun liegt es an euch, die Räume mit Leben zu füllen.“ Vielfältige Aufgaben & Angebote Neben der Errichtung des Pfarrgartens 2013 war dies ein weiteres Projekt, das für eine zeitgemäße Jugendarbeit notwendig geworden war. Diese ist in Heggen gut aufgestellt, im Gegensatz zu einigen anderen Gemeinden. Aktuell setzt sich die Gruppenleiterrunde aus 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusammen.

Aktionen wie Sternsingen, Weihnachtsbaumaktionen, Aufbau des Osterfeuers, Färben und Verteilen von Ostereiern, Agape und Ölbergstunde in der Karwoche, natürlich das Zeltlager mit über 60 Teilnehmern, die Aktion „Minibrot“, Messdienerdisco, Gruppenstunden und Fortbildungen sowie das Schreiben der Messdienerpläne gehören zu den vielfältigen Aufgaben und Angeboten. „Dabei steht die Freude und Erheiterung traditionell sehr hoch im Kurs, was wohl jeder, der einmal an einer Aktion mit uns teilgenommen hat, bestätigen kann“, so das Leitungsteam der Kolpingjugend Heggen mit Sven Hesener, Martin Willmes, Lena Koschorreck und Charlotte Sonneborn.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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