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Finnentrop, Finnentrop, 29. August 2015

Gemeinde Finnentrop gibt Spielplatz des Lenneparks frei

Für kleine und große Kinder

Lennepark: Spielplatz freigegeben
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Eine Woche vor der offiziellen Eröffnung des Lenneparks in Finnentrop ist am Freitagnachmittag bereits der Spielbereich für Kinder freigegeben worden. Bürgermeister Dietmar Heß riss zusammen mit vielen Kindern symbolisch das Flatterband durch, ehe die alle Geräte und Bereiche ausprobiert wurden.

„Wir hoffen, dass wir hier von Vandalismus verschont bleiben“, hatte sich Heß zuvor bei der Begrüßung gewünscht. „Wir halten aber auch einen Blick auf das Gelände.“ Der Spielplatz, der rund 5000 Quadratmeter umfasst und mit 150.000 Euro als Teil des Regionale-Projektes Lennepark entstanden ist, besteht aus drei Bereichen.

Der vordere Bereich ist für die jüngeren Kinder gedacht. „Das ist der Spielparcours“, erklärte Frank Klöpper vom Potsdamer Planungsbüro Adam, das 2012 den Wettbewerb zur Gestaltung des Geländes gewonnen hatte. „Hier gibt es eine Nestschaukel, ein Kletternetz und viele Teile für die Koordination und Balance. Dieser Bereich ist mit Sand aufgefüllt.“
Spielplatz Lennepark Dietmar Heß (rechts) und Frank Klöpper vom ausführenden Planungsbüro zeigten sich mit dem Resultat zufrieden.
Der zweite Spielteil ist für ältere Kinder gedacht. „Das ist unser Stangenwald“, so Klöpper. „Hier gibt es viel zum Klettern, eine Rutsche und alles ist mit feinem Kies umgeben.“ Beide Bereiche werden verbunden durch das Lokschuppenbiotop. Hier findet man nicht nur Steinreste des alten Lokschuppens, sondern auch Steine vom alten Hotel Biggemann. Die Gestaltung des Bodens deutet den ehemaligen Schienenverlauf an.
Umgeben ist alles von viel Grün, und Hügel grenzen den Bereich zur Straße ab. „Diese werden noch bepflanzt und auch Bänke werden noch aufgestellt,“ ergänzte Bürgermeister Heß. Tischtennisplatten, eine Boule-Bahn und Trampoline gehören ebenfalls zum Spielplatz. Außerdem wurden schon die Lennestufen in Beschlag genommen. Hier hat man ab sofort direkten Zugang zum Wasser.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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