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Finnentrop, 03. Dezember 2017

37.000 Euro für Entlüftungsanlage und Heizung

Crowdfunding: FC Finnentrop bittet um Hilfe

Hoffen auf viel Unterstützer: Engelbert Schulte, Franz Vollmert, Frank Nennstiel und Uwe Rink (von links).
Hoffen auf viel Unterstützer: Engelbert Schulte, Franz Vollmert, Frank Nennstiel und Uwe Rink (von links).
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. „Wir brauchen viel Hilfe und die Hilfe von vielen“, diesen Appell schickt der FC Finnentrop mit seinem Geschäftsführer Franz Vollmert an der Spitze in die Öffentlichkeit. Die Hilfe  beläuft sich auf 37.000 Euro. Das Geld ist dringend notwendig für eine Entlüftungsanlage in den Umkleide- und  Duschräumen sowie zur Modernisierung der in die Jahre gekommen Heizung im Vereinsheim des FC. Ermöglicht werden soll diese Modernisierung durch Crowdfunding.

Im März 1997 hat der FC angefangen, sein eigenes Vereinsheim zu bauen. „Zuvor mussten sich die Spieler in der Einfachturnhalle umziehen und duschen“, erzählt Frank Vollmert bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz um für Unterstützung für das Projekt zu werben. „Nach zwei Jahren, fünf Monaten und sieben Tagen war das Vereinsheim fertig.“

Gestemmt wurde ein großer Teil durch Eigenleistung der Mitglieder und Spieler nach Feierabend und am Wochenende. „Als Aufwärmtraining haben die Spieler damals Steine zur Baustelle getragen. Selbst die Firstpfetten haben wir auf Schultern ins Dachgeschoss getragen.“ 480 Mitglieder Heute hat der FC Finnentrop  rund 480 Mitglieder. Knapp die Hälfte sind Kinder und Jugendliche. „Wir haben zurzeit acht Jungen- und drei Mädchenmannschaften im Juniorenbereich und eine Frauenmannschaft sowie zwei Seniorenmannschaften im Spielbetrieb Fußball. Daneben spielt eine Seniorenmannschaft in der Basketball-Bezirksliga. Zusätzlich gibt es eine Trainingsgruppe von Kindern und Jugendlichen im Basketball, die aber mangels Möglichkeiten im Kreis Olpe nicht im Spielbetrieb steht. Abgerundet wird das Angebot durch eine Frauengymnastikgruppe“, zählt Franz Vollmert die Aktivitäten des Vereins auf.

„Gerade die Duschräume mit den 16 Duschen werden fast täglich  nach dem Training oder am Wochenende nach den Spielen benutzt.“ Das Ergebnis: Trotz intensivem Lüften hat sich an der Decke Schimmel gebildet. „Wir haben alles versucht, doch letztlich mussten wir einsehen, es hilft nur eine professionelle Entlüftungsanlage.“ Diese allein kostete schon 19.000 Euro plus vorausgesetzte Eigenleistungen bei Arbeiten am Gebäude.

Genauso alt wie das Vereinsheim ist auch die Heizung. Das bekommen besonders die Spieler, die als letztes unter die Dusche gehen, immer wieder zu spüren. „Warmduschen geht anderes.“ Schwarmfinanzierung Insgesamt kosten beide Maßnahmen rund 37.000 Euro. „Das Geld hat der Verein nicht. Daher setzen wir auf Crowdfunding, sprich Schwarmfinanzierung“. Man hofft auf viele Spenden von vielen Unterstützern. Als Partner hat sich der FC Finnentrop auch die Sparkasse Finnentrop mit ins Boot geholt. „Auch wir werden schauen, wie wir den FC unterstützen können“, versprach Frank Nennestiel im Namen der Sparkasse. Hier ist auch das Spendenkonto eingerichtet. „Sobald wir sehen, das Projekt ist möglich, werden wir mit den Baumaßnahmen beginnen“, verspricht Franz Vollmert. 
Spendenkonto
Name: FCF- Reparaturen, IBAN DE35 4625 1590 0007 0021 32 bei der Sparkasse Finnentrop

Jeder Einzahler bekommt vom Verein eine Spendenbescheinigung, wenn gewünscht.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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