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Finnentrop, Finnentrop, 8. September 2015

Christdemokraten ziehen Zwischenbilanz des Wahlkampfs / Mit Heß „viel erreicht"

CDU-Fraktion kritisiert Herausforderer

CDU-Fraktion zieht Wahlkampf-Bilanz
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl in Finnentrop zieht die CDU-Fraktion mit Blick auf den Wahlkampf ein Zwischenfazit. Die Christdemokraten um den Vorsitzenden Ralf Helmig üben scharfe Kritik an den Herausforderern des amtierenden Bürgermeisters Dietmar Heß. Die Pressemitteilung der CDU von Dienstag, 8. September, im Wortlaut:

„Die gestrige Fraktionssitzung der CDU diente nicht nur der Vorbereitung der anstehenden Sitzungen, sondern auch um ein kurzes vorläufiges Fazit des Bürgermeisterwahlkampfes zu ziehen. Dabei zeigten sich die Fraktionsmitglieder überzeugt davon, dass den Wählerinnen und Wählern in der Gemeinde Finnentrop in den letzten Wochen bewusst geworden ist, vor welcher Alternative sie stehen.

Auf der einen Seite ein Kandidat, von der eigenen Wählergemeinschaft für zu leicht befunden und dann doch im letzten Moment als ,Notnagel´ ins Rennen geschickt. Ein weiterer Kandidat mit einem zweifelhaften Werdegang, der, so ein Fraktionsmitglied, „im Zweifel seine Ziele in unserer Gemeinde nur mit dem Navi findet“ und der vor laufender Kamera behauptet, die Gemeinde habe 33 Ortsteile, obwohl „jeder weiß, dass es mehr als 40 sind“. Auf der anderen Seite der amtierende Bürgermeister Dietmar Heß, der auch in Wahlkampfzeiten bodenständig und authentisch den Bürgern gegenübertritt und ihnen nicht nur von Wahlplakaten zulächelt sondern auf Sie zugeht. „Wollen mit Dietmar Heß die Zukunft gestalten" Fraktionsvorsitzender Ralf Helmig: „Wir wollen gemeinsam mit Dietmar Heß, mit dem wir schon in der Vergangenheit vieles erreicht und umgesetzt haben, auch die Zukunft in Finnentrop gestalten. Wir brauchen einen Bürgermeister, der die Gemeinde Finnentrop repräsentieren kann, der politisch denkt und seine Verwaltung als Team begreift, im Zweifel aber auch führt.“

Wenn der Finnentroper Mitbewerber seine Bewerbung als logische Konsequenz seiner bisherigen Arbeit bezeichnet, so müsse einem Angst und Bange werden, habe er sich doch bislang allenfalls in Blockadehaltung stark gezeigt. Da sei es ihm wichtiger gewesen, eine Ratssitzung platzen zu lassen, als etwa konstruktiv an der Umgestaltung der Tallage in Finnentrop mitzuwirken."

Die Pressemitteilung der CDU-Fraktion endet mit einem Appell des Vorsitzenden Ralf Helmig an die Wähler, den „amtierenden Bürgermeister im Amt zu bestätigen, wenn Sie an einer weiteren positiven Entwicklung der Gemeinde Finnentrop interessiert sind". (LP)

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